Detailansicht

Abstrakte Formwelten
zur Ästhetik abstrakter Musikvideos vom Stummfilm bis Youtube
Sarah Simone Arora
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ramón Reichert
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24702
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30053.49045.267669-5
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den ästhetischen Formen von abstrakten Musikvideos auseinander und beschäftigt sich weiters mit der Umsetzung von Musik und bewegtem Bild in Zusammenhang mit Abstraktion. Zu Beginn wird daher eine Definition von Abstraktion formuliert, welche auf den Überlegungen von Gilles Deleuze basiert. Anschließend werden Denkansätze über Abstraktion in den Künsten Film, Malerei und Musik in Bezug auf das abstrakte Musikvideo dargelegt. Eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Audiovison in Zusammenhang mit den Begriffen Synästhesie, Heautonomie und Gesamtkunstwerk wird für ein besseres Verständnis der fortführenden Kapitel konkretisiert. Um das abstrakte Musikvideo zu analysieren, wird die Kunstform Musikvideo in Kapitel 4 in Hinblick auf dessen historische und formale Entwicklung genauer beleuchtet. Nachstehend wird die Frage aufgegriffen, inwiefern sich das Musikvideo als eingeständige und anerkannte Kunstform etabliert hat und wo sich das abstrakte Musikvideo im Kunstkontext befindet. Eine intensive Beschäftigung mit dem abstrakten Musikvideo findet in Kapitel 5 statt. Einführend werden filmische Ästhetiken und Formen dieses Subgenres dargelegt. Der Versuch einer formalen Kategorisierung sowie die exemplarischen Analysen verschiedener Videos sollen die Möglichkeiten der Abstraktion im Musikvideo veranschaulichen. Abschließend wird der Einfluss neuer Medien auf die Ästhetiken und Rezeptionsbedingungen von Musikvideos erläutert. Ebenso wird auf Visuals eingegangen. Anhand von audiovisuellen Festivals wird die Verlagerung von abstrakten audiovisuellen Gebilden in neue Räume beschrieben: den öffentlichen und halböffentlichen Raum. Die Frage, ob Leben und Kunst in Form von abstrakten Formwelten, den audiovisuellen Festivals, eins geworden sind, wird ebenso behandelt wie, die Frage nach dem Gesamtkunstwerk der Gegenwart.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Abstrakte Musikvideos Visuals
Autor*innen
Sarah Simone Arora
Haupttitel (Deutsch)
Abstrakte Formwelten
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Ästhetik abstrakter Musikvideos vom Stummfilm bis Youtube
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
111 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ramón Reichert
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges
AC Nummer
AC10677667
Utheses ID
22082
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1