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Theorie der fremdverschuldeten Unmündigkeit (in der Postmoderne)
Clemens Janisch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Karl Ucakar
DOI
10.25365/thesis.24725
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29636.95042.614269-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit widmet sich ausgehend von Kant’s berühmter Formulierung einer „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ dem historischen wie gegenwärtigen Phänomen einer tatsächlich fremd-verschuldet auftretenden Unmündigkeitstendenz in postmodernen Gesellschaften. In Abgrenzung zu Kant werden dabei herrschaftsförmige Prozesse einer unmündig-Machung und darüber hinaus sich verselbständigende Prozesse einer unmündig-Werdung anhand klassischer Metaphern und umfassender theoretischer Auseinandersetzung und Reflexion fokussiert und anhand einer Theorie der fremdverschuldeten Unmündigkeit exemplifiziert. Der kritisch-künstlerische Anspruch dieser Arbeit fokussiert auf den tatsächlich mündigen Menschen, der durch verklärte Aufklärung hinsichtlich einer Rationalisierung etwaiger spontaner Äußerungen seiner/ihrer innersten Natur zu einer berechenbaren Entität im omnipräsenten Gefüge der ökonomischen Produktion – in Medien, rationalisierter Kunst, Unterricht et. al. – zu verkommen droht.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Unmündigkeit Aufklärung Kritische Theorie Postmoderne Bescheidenheit
Autor*innen
Clemens Janisch
Haupttitel (Deutsch)
Theorie der fremdverschuldeten Unmündigkeit (in der Postmoderne)
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Karl Ucakar ,
Walter Manoschek
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.45 Politische Philosophie ,
89 Politologie > 89.05 Politische Theorie
AC Nummer
AC10754375
Utheses ID
22103
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
