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"Wir Alle sind ja Künstler geworden" - Künstlerfiguren im österreichischen Roman des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Friedrich Uhl
Künstlerfiguren im österreichischen Roman des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Friedrich Uhl
Birgit Lorenz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Irmgard Egger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24753
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29921.17183.694866-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Künstlerfiguren, die in den Romanen des österreichischen Autors Friedrich Uhl eine große Rolle spielen. Da dem Autor bisher wenig Beachtung geschenkt wurde, bietet eine kurze Vorstellung seiner Person und der Inhalte seiner Romane die Einleitung zu der vorliegenden Untersuchung. Um die verschiedenen Künstlerfiguren und die damit verbundenen Topoi zu erkennen und verstehen zu können, bietet das zweite Kapitel einen Einblick in die Entwicklung des Künstlerbegriffes bis zum Fin de Siècle, wobei der Fokus auf die in der Romantik entwickelten Typen gerichtet wurde. Besondere Erwähnung finden die unter dem Stichwort „Künstler ohne Werk“ von Alexandra PONTZEN herausgearbeiteten Modelle des gescheiterten Künstler in der Literatur. Zudem werden die Romane in Hinblick auf die Kennzeichen der Trivialliteratur geprüft, da sie zur Unterhaltungsliteratur gezählt werden können. Im Hauptteil (Kapitel 3) werden die Hauptfiguren vor allem der beiden Romane Die Theaterprinzessin und Farbenrausch beschrieben und versucht, sie mit Hilfe ihrer Charakterisierung den verschiedenen Künstlertypen zuzuordnen. Besonders die Maler Elsner, Coniere und Steiner aus Farbenrausch vertreten gängige Topoi der romantischen Künstlerfiguren, wo hingegen die Schauspielerinnen Marie und Antonie aus der Theaterprinzessin eher als die Heldinnen der Trivialliteratur zu kennzeichnen sind. Im vierten Kapitel werden weitere Aspekte des Künstlertums und der romantischen Kunstphilosophie ausgearbeitet, die nicht dezidiert auf einzelne Personen beschränkt werden können, sich aber durchgängig durch die Werke Uhls hindurch beobachten lassen. Behandelt werden vor allem Themen wie das Epigonentum, der Kunst-Leben-Konflikt, die absolute Kunst, die Kunstreligion und die Scheinwelt der Kunst im Gegensatz zur nüchternen Realität.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Uhl, Friedrich 1860-1900 Künstler Künstlerfiguren Romatische Kunstphilosophie Farbenrausch Theaterprinzessin
Autor*innen
Birgit Lorenz
Haupttitel (Deutsch)
"Wir Alle sind ja Künstler geworden" - Künstlerfiguren im österreichischen Roman des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Friedrich Uhl
Hauptuntertitel (Deutsch)
Künstlerfiguren im österreichischen Roman des 19. Jahrhunderts am Beispiel von Friedrich Uhl
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
132 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Irmgard Egger
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.94 Literarische Einflüsse und Beziehungen, Rezeption ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC10676105
Utheses ID
22130
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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