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Zwei Sprachen-ein Autor
Begründungen für die Sprachwahl kastilisch-katalanischer Autoren ; ein Vergleich zwischen Eduardo Mendoza und Pere Gimferrer
Tamara Garcevic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Georg Kremnitz
DOI
10.25365/thesis.24845
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30370.12896.456570-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Diktatur Francos und die daraus resultierte Unterdrückung der „anderen“ Sprachen und Kulturen Spaniens, sowie die damit verbundene Zentralisierung und „Kastilisierung“ des gesamten spanischen Staates hat auch nach ihrer Beendigung tiefliegende Konsequenzen hinterlassen. Konsequenzen, die vor allem in Katalonien einen heftigen Sprachen – und Kulturkonflikt zwischen dem Katalanischen und Kastilischen entfacht haben, welcher sich dementsprechend auch in der Literatur verbreitet hat. Schon während der Diktatur, verstärkt jedoch nach ihrer Beendigung und der darauf erfolgten Normalisierung der katalanischen Sprache, fanden sich, insbesondere die aus Katalonien stammenden AutorInnen, in einer prekären Lage wieder: sie standen nun vor einer literarischen Sprachwahl, vor einer Entscheidung, die vor allem nach der Diktatur nahezu immer als ideologischer Akt gewertet wurde. Der Umgang mit dem Sprachkonflikt und den aus Barcelona stammenden Vorurteilen, sowie die zweisprachige Identität sind auf verschiedene Arten in der Literatur der betroffenen SchriftstellerInnen verarbeitet worden. Welche Gründe die AutorInnen dazu bewegt haben sich entweder für das Kastilische oder das Katalanische als Literatursprache zu entscheiden und inwiefern sich die franquistische Unterdrückung auf die Sprachbiographien und Lebensumstände der SchriftstellerInnen geäußert hat, soll in vorliegender Arbeit die zentrale Fragestellung bilden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Diktatur unter Franco und seine Sprachenpolitik Unterdrückung des Katalanischen Beziehung zwischen Sprache und (kollektiver) Identität Literaturproduktion in Barcelona Sprachkonflikt in Katalonien und die Situation der AutorInnen Biographien und sprachliche sowie literarische Werdegänge der Autoren Eduardo Mendoza und Pere Gimferrer Begründungen zur Sprachwahl von Mendoza und Gimferrer
Autor*innen
Tamara Garcevic
Haupttitel (Deutsch)
Zwei Sprachen-ein Autor
Hauptuntertitel (Deutsch)
Begründungen für die Sprachwahl kastilisch-katalanischer Autoren ; ein Vergleich zwischen Eduardo Mendoza und Pere Gimferrer
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
146 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Kremnitz
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.06 Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.20 Soziolinguistik: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.22 Sprachlenkung, Sprachpolitik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit
AC Nummer
AC10701110
Utheses ID
22213
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
