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Die ehemalige Jesuitenkirche zum heiligen Johannes von nepomuk in Székesfehérvár und ihre Freskenausstattung
Nóra Tóth
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Monika Dachs-Nickel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24853
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29889.85902.819370-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Geschichte der ehemaligen Jesuitenkirche zum Heiligen Johannes von Nepomuk in Székesfehérvár geht auf 1688 zurück, als die Stadt von der türkischen Besatzung befreit wurde. Im selben Jahr erschienen die ersten Jesuitenbrüder an diesem Ort und begannen ihre Missionstätigkeit, welche dank deren baldigen Aufblühens durch zahlreiche Wohltäter finanzielle Unterstützung genoss. Ab 1719 erklärte sich der bedeutendste Mäzen der Anlage, Antal Vánossy, bereit, sich um die Bauten der Jesuiten zu kümmern – aus dieser Absicht wuchs etwa zwei Jahrzehnte später eine monumentale bauliche Maßnahme heraus, welche durch sein Geldgeschenk und aktive Teilnahme an der künstlerischen Gestaltung des Gebäudekomplexes ermöglicht werden konnte. Neben ihm sicherten auch zahlreiche weitere Personen eine beachtliche Summe für die Bau- und Ausstattungsarbeiten. 1741 wurde mit der Erbauung des Ordenshauses, 1745 mit der Kirche angefangen: Der Architekt kann nicht eindeutig bestimmt werden. Die malerischen Arbeiten der Kirche stammen größtenteils von Caspar Franz Sambach. Die Entwürfe für die monumentalen Wandgemälde dürfte jedoch Daniel Gran gefertigt haben – diese Problematik steht im Mittelpunkt der Arbeit. Ein Altarbild im Kirchenschiff ist Michelangelo Unterberger zugeschrieben. Der Großteil der bildhauerischen Arbeiten wurde von der hauseigenen Tischlerwerkstatt und dessen Leiter Bernát Paumgartner vollendet. Der Kanzelbau ist ein Werk von Károly Bebó, während die Einrichtungsgegenstände der Sakristei von Hyngeller János’ Hand stammen dürften. Die Autorenschaft der Kunstwerke wird größtenteils durch archivalische Quellen sowie durch Analogien bestätigt und untersucht. Die Kirche verfügt über ein einheitliches ikonographisches Programm, dessen Erläuterung den Kern der Arbeit bildet. Die Restaurierungsarbeiten der Kirche und der Fresken werden auch erläutert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Baroque Hungary Székesfehérvár Jesuits Fresco Sambach Gran Unterberger
Schlagwörter
(Deutsch)
Barock Ungarn Stuhlweissenburg Jesuiten Fresko Sambach Gran Unterberger
Autor*innen
Nóra Tóth
Haupttitel (Deutsch)
Die ehemalige Jesuitenkirche zum heiligen Johannes von nepomuk in Székesfehérvár und ihre Freskenausstattung
Paralleltitel (Englisch)
The Former Jesuit Church of St. John of Nepomuk in Székesfehérvár and its Fresco Decoration
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
230 S. : zahlr. Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Dachs-Nickel
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.20 Ikonographie ,
20 Kunstwissenschaften > 20.26 Geschichte ,
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines ,
20 Kunstwissenschaften > 20.70 Europäische Kunst: Allgemeines
AC Nummer
AC10736903
Utheses ID
22221
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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