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Overcoming banner blindness
depiction of attractive human faces and HALO-effect in advertising internet banners
Jakob Stefan Lorenc
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
DOI
10.25365/thesis.25017
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29302.00617.260469-4
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Frage inwiefern Gestalter von Internetwerbebannern gezielt Einfluss auf die Aufmerksamkeitsprozesse von Internetusern nehmen können, um der sog. Bannerblindheit gegenüber Internetwerbung entgegen zu
treten. Hierbei wurde angenommen, dass die Darstellung von Gesichtern, insbesondere von attraktiven Gesichtern in den Bannern einen für die Werbetreibenden hinsichtlich der
Markenbekanntheit positiven Effekt auf sowohl die Blickbewegungen als auch auf Wiedererkennung von und Erinnerung an Marken hat. Dies wurde untersucht, indem
Versuchspersonen experimentelle Werbebanner mit entweder attraktiven oder unattraktiven Gesichtern präsentiert wurden – einmal im Kontext und einmal ohne Kontext von realen Internetseiten. Die Untersuchungsergebnisse zeigen neben einer beobachteten Bannerblindheit (unter der komplexen Bedingung der Internetseite sind sowohl Blickbewegungen als auch Erinnerungsleistungen geringer) auf, dass Attraktivität
tatsächlich einen Einfluss auf Blickverhalten und Recall hat. Visuelle Zuordnungsaufgaben wurden von den ProbandInnen besser gelöst, wenn sie zuvor attraktive Gesichter in den
Bannern gezeigt bekamen. Allerdings konnte ebenfalls beobachtet werden, dass es gerade die unattraktiven Gesichter waren, welche unter komplexen Bedingungen (Internetseite)
häufiger fixiert wurden. Somit erweisen sich unattraktive Gesichter (möglicherweise aufgrund ihrer Neu- oder Fremdartigkeit im Werbekontext) entgegen der ursprünglichen
Annahme als eher Bannerblindheit reduzierend als attraktive Gesichter. Diese sich gegenüberstehenden Ergebnisse zusammenzuführen, um Bannergestaltern konkretere
Gestaltungsanweisungen an die Hand zu geben wäre Aufgabe weiterer Untersuchungen, die neben der Messung von Aufmerksamkeit auch die Einstellung zur Werbung selbst, der
Marke und dem Produkt erheben sollten.
Abstract
(Englisch)
The present study aims to help designers of advertising internet banners to influence internet users’ attentional processes in order to reduce so called banner blindness. This examination assumed that the depiction of attractive faces would lead more gaze to the advertisement as well as increasing brand recognition and memory. Test persons were exposed to advertising banners with respectively attractive or unattractive faces – on the one hand embedded in the context of a real internet site, on the other hand without. The results obtained show reproduced banner blindness in the complex condition (internet site) and a definite effect of face attractivity on eye movement and recall. In the visual task of bringing memorized faces together with their respective banners attractive faces showed superior recognition rates. However (and in contrast to the expectations) it were the unattractive faces that have gained more fixations in the complex condition implicating
that they are more capable of reducing banner blindness than attractive faces. That might be caused by the perceived strangeness of unattractive faces in advertising at large. In
order to give banner designers more concrete instructions at hand future examinations should merge the results obtained in this study and should focus not only on measuring attentional variables but also attitudes towards the advertising, the brand and the advertised product itself.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Banner Blindness face attractivity
Schlagwörter
(Deutsch)
Bannerblindheit Gesichtsattraktivität
Autor*innen
Jakob Stefan Lorenc
Haupttitel (Deutsch)
Overcoming banner blindness
Hauptuntertitel (Deutsch)
depiction of attractive human faces and HALO-effect in advertising internet banners
Paralleltitel (Deutsch)
Darstellung attraktiver Gesichter und HALO-Effekt in Internetwerbebannern
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
82 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.49 Allgemeine Psychologie: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.61 Einstellung, Vorurteil, Beeinflussung
AC Nummer
AC10773754
Utheses ID
22356
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
