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Génesis de lo bárbaro en la obra de Miguel Ángel Asturias hasta la publicación de "Hombres de maíz"
Silvia Freudenthaler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Emanuela Hager
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25058
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30080.61710.411063-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit setzt sich mit der Entwicklung des Barbarischen im Werk von Miguel Ángel Asturias auseinander. Die Frage, welche ideologischen und ästhetischen Theorien das Schaffen des Literaturnobelpreisträgers bis zur Publikation von Hombres de maíz im Jahre 1949 prägten, steht im Vordergrund. Um die folgenden Analysen zu ermöglichen und zugleich die angewandten Zugänge zu erläutern, wird zu Beginn dieser Arbeit ein historischer Überblick zu Kulturtheorien angestellt. Wie stark der Schriftsteller zu Beginn seiner Tätigkeit von Diskursen des 19. Jahrhunderts beeinflusst war, und sich schließlich durch erneuerte Perspektiven hinsichtlich nicht-europäisierter Kulturen veränderte, lässt sich mit Hilfe seiner Dissertation, seiner journalistischen Publikationen zwischen 1924 und 1933 und des Romans Hombres de maíz belegen. Anhand seiner Dissertation El problema social del indio (1923) wird die Auswirkung des positivistischen Rassismus auf Asturias nachgewiesen. Der guatemaltekische Nationalorganismus sei – laut Asturias – dem Untergang geweiht, solange die Degeneration der „Indios“ nicht durch „Rassenmischung“ aufgehalten werde. Während seiner Pariser Jahre (1924-1933) veröffentlicht Asturias ca. 440 Artikel, die einen Wandel bezeugen. Beeinflusst durch die Anthropologie, den Surrealismus, die Psychoanalyse, den europäischen Kulturpessimismus und den Primitivismus konnte der Autor eine neue Ästhetik der Realitätswahrnehmung entwickeln. In seiner omnipräsenten Kritik an der sozialen und wirtschaftlichen Situation Guatemalas verurteilt er von nun an die ladinische Gesellschaft und ihre Ignoranz. Die literarische Umsetzung dieser Erneuerung wird am Beispiel Hombres de maíz analysiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Miguel Ángel Asturias Hombres de maíz El problema social del indio Magischer Realismus Rassismus Primitivismus
Autor*innen
Silvia Freudenthaler
Haupttitel (Spanisch)
Génesis de lo bárbaro en la obra de Miguel Ángel Asturias hasta la publicación de "Hombres de maíz"
Paralleltitel (Deutsch)
Die Entwicklung des Barbarischen im Werk von Miguel Ángel Asturias bis zur Publikation von Hombres de maíz
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VIII, 125 S.
Sprache
Spanisch
Beurteiler*in
Emanuela Hager
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC10720308
Utheses ID
22394
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
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