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Das Schloss Hrabové
eine kunstgeschichtliche Auseinandersetzung mit der Schlossanlage zur Zeit der Renaissance
Gisela Hrabovsky
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Petr Fidler
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29582.52100.864655-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Grundlegendes Thema der vorliegenden Diplomarbeit ist das ursprünglich renaissancezeitliche Schloss Hrabové, unter Berücksichtigung seiner ehemaligen Besitzer, der Familie Hrabovský. Das in der gleichnamigen Ortschaft gelegene Schloss, befindet sich im Nordwesten der Slowakei und gehört heute zum Bezirk Bytča- Hrabové. Derzeit in slowakischem Staatsbesitz, dient die Schlossanlage nunmehr als Altersheim und wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts auf ihr heute klassizistisch anmutendes Erscheinungsbild umgebaut. Auf Grund mangelnder Quellen oder einer monographischen Auseinandersetzung des Baues, wird anhand von kunstgeschichtlichen Analysen des Grund- und Aufrisses versucht, die ehemals renaissancezeitliche Schlossanlage und deren Entstehungszeitraum zu rekonstruieren. Dabei werden verschiedene Vergleichsbeispiele ähnlicher Schlossanlagen oder Kurien, im näheren Umfeld Hrabovés dazu dienen, sich ein Bild des ursprünglichen Zustandes in der Zeit der Renaissance zu schaffen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem des Schlosses Divinka, da dieses in seinen Dimensionen und baulichen Ausführungen dem des Schlosses Hrabové im Besonderen entsprechen. Die in ihrem Originalzustand belassene Schlossanlage stellt ein wichtiges Exampel eines renaissancezeitlichen Herrschaftssitzes im ehemaligen Oberungarn, der heutigen Slowakei dar. Aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten in der baulichen Ausführung sowie Gestaltungsweise Divinkas mit Schloss Hrabové, kann dieses als Untermauerung des renaissancezeitlichen Bauzustandes Hrabovés gesehen werden. Die Auseinandersetzung mit den Familienverhältnissen der Hrabovskýs und deren adelige Stellung in der Gesellschaft, dienen überdies als unterstützende Quelle zur Wiederherstellung der kunsthistorischen Grundlagen des Schlossbaues Hrabové und helfen somit, die Basis einer Rekonstruktion aus der Zeit der Renaissance zu schaffen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Schlossbau Architektur Königreich Ungarn Slowakei Renaissance Kurie
Autor*innen
Gisela Hrabovsky
Haupttitel (Deutsch)
Das Schloss Hrabové
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine kunstgeschichtliche Auseinandersetzung mit der Schlossanlage zur Zeit der Renaissance
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
143 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petr Fidler
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines
AC Nummer
AC10736256
Utheses ID
22476
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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