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Die Allerheiligenkapelle am Regensburger Domkreuzgang
Martina Pfeiffer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Mario Schwarz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.318
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29928.78495.796462-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Allerheiligenkapelle am Regensburger Domkreuzgang stellt ein besonderes Zeugnis romanischer Architektur in Bayern dar. Der Zentralbau im Zentrum des Domkreuzgangs dient als Grabkapelle Bischof Hartwigs II. von Regensburg, der sein Amt von 1155 – 1164 innehatte. Die Entstehung der Grablege wird mit dem Episkopat des Bischofs gleichgesetzt. Früher als Baptisterium bezeichnet, steht heute außer Frage, dass es sich hierbei um die Grablege Bischof Hartwigs handelt. Der Grundriss des Zentralbaues zeigt einen quadratischen Mittelraum, der an drei Seiten von Konchen umgeben ist und an der vierten Seite an das Mortuarium, die Grablege der Kanoniker im Dombezirk, anschließt. Das Quadrat wird von einem achtseitigen Obergeschoss überragt. Im Inneren weist die Allerheiligenkapelle Malereien auf, die durch Restaurierungen stark verändert wurden und die Apokalypse des Johannes darstellen. Interessant ist die Tatsache, dass Hartwig nicht in St. Emmeram bestattet wurde, wie es der Tradition Regensburger Bischöfe entsprach, sondern dass er sich eine eigene Grabkapelle inmitten seines irdischen Wirkungskreises errichten ließ. Dass dies nicht an einem Brand in St. Emmeram, wie dies von der Forschung angenommen wird, liegt, beweisen Quellen des 12. Jahrhunderts. Daraus ergibt sich die Fragestellung, ob die Allerheiligenkapelle nur als Einzelbestattungsort einer hochgestellten Person, oder gleichzeitig als Kapelle des angrenzenden Mortuariums diente. Die Entstehung der Allerheiligenkapelle bedarf bestimmter Vorbilder oder Einflüsse, die mit dem Aufenthalt von Comasken in Regensburg in Verbindung gebracht werden können, aber auch die Italienreisen des Bischofs und Auftraggebers könnten den Auslöser für die Errichtung gegeben haben, wobei Vergleiche mit oberitalienischen Zentralbauten diese Annahme bekräftigen. Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es, die Allerheiligenkapelle und deren Hintergründe vorzustellen, sowie die Beweggründe des Auftraggebers zu hinterfragen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Romanik Zentralbau Regensburg Grabbau
Autor*innen
Martina Pfeiffer
Haupttitel (Deutsch)
Die Allerheiligenkapelle am Regensburger Domkreuzgang
Publikationsjahr
2007
Umfangsangabe
145 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.30 Kunstgeschichte: Allgemeines
AC Nummer
AC06589769
Utheses ID
225
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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