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Szenenerkennung durch wiederholt betrachtete, natürliche Reizmerkmale
Gerhard Böck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrich Ansorge
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25374
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30398.73550.732265-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Können foveal fixierte Bereiche natürlicher Szenen wiedererkannt werden, wenn der Szenenkontext nicht zur Verfügung steht? Bisherige Forschungen zum visuellen Gedächtnissystem zeigen teilweise widersprüchliche Auffassungen, was die Art und Weise der visuellen Verarbeitung betrifft. Die vorliegende Arbeit soll die unterschiedlichen Paradigmen auf diesem Gebiet aufzeigen und einen Beitrag dazu leisten, die einleitende Fragestellung zu klären. Zu diesem Zweck wurde die Wiedererkennungsleistung von fixierten Bildbereichen natürlicher Szenen getestet, wobei in der Testphase nur so kleine Bildausschnitte zur Wiedererkennung präsentiert wurden, dass der Szenenkontext großteils ausgeblendet wurde. Dabei wurde ein Blickverfolgungsgerät verwendet, welches die Fixationen der Versuchspersonen während der Betrachtung von Bildern natürlicher Szenen aufzeichnete. Nachdem alle Bilder betrachtet worden waren, wurde die Gedächtnisleistung gemessen, in dem fixierte und nicht fixierte Bereiche der zuvor betrachteten Bilder, sowie Bildbereiche neuer nicht gezeigter Bilder, vorgegeben und getestet wurden. Bei jeder Versuchsperson wurden die Fixationspunkte, die Reaktionsleistungen sowie die Wiedererkennungsrate gemessen und anschließend statistisch ausgewertet. Fixierte Bildbereiche konnten signifikant besser und schneller wiedererkannt werden als nicht fixierte Bildbereiche. Die Ergebnisse werden im Anschluss mit den bisherigen Forschungsergebnissen verglichen und diskutiert.
Abstract
(Englisch)
Is it possible to remember fixated locations of presented images of natural scenes, when the scene context is not available? Previous investigations in the visual memory system show different views on visual processing. The present study illustrates the different paradigms in this field and contributes to answer the introductory question. For that purpose the recognition performance for fixated regions of natural scenes was tested. The pictures in the recognition test where so small that the scene context was mostly cut off. During the observation of the natural images an eye tracker was used to record the participants fixations. After the participants saw all the images, the recognition performance was measured by showing small fixated and not fixated cut outs of the previously shown images as well as cut outs of new, not presented images. For each subject the fixations, reaction times and recognition performance was measured and subsequently statistically evaluated. Recognition performance and reaction times were significantly better for fixated regions of the natural images than for not fixated regions. Subsequently the results will be discussed and compared with past research.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
priming remember foveated fixed implicit memory
Schlagwörter
(Deutsch)
priming fokussiert fixiert wiedererkennung
Autor*innen
Gerhard Böck
Haupttitel (Deutsch)
Szenenerkennung durch wiederholt betrachtete, natürliche Reizmerkmale
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
69 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Ansorge
Klassifikation
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC10766838
Utheses ID
22656
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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