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Die bäuerliche Utopie in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Michaela Oberreiter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Fedor Poljakov
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25439
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29279.84899.705854-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Arbeit befasst sich mit dem Motiv der bäuerlichen Utopie in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts anhand der folgenden drei Werke: A. V. Čajanov, "Putešestvie moego brata Alekseja v stranu krest’janskoj utopii", A. T. Tvardovskij, "Strana Muravija" sowie B. N. Širjaev, "Neugasimaja lampada". Beleuchtet werden die verschiedenen theoretischen und weltanschaulichen Ideen, die jedem einzelnen dieser Werke zugrunde liegen, weiters der historische Hintergrund. Eine Analyse dieser drei Werke ergibt, dass das Motiv der bäuerlichen Utopie kein einheitliches ist und die ideale bäuerliche Gesellschaft zum Ausdruck verschiedenster, auch vollkommen gegensätzlicher Ideen verwendet werden kann. Während Tvardovskijs Poem über die Kollektivierung der Landwirtschaft eine kommunistische Utopie darstellt, zeichnet sich Širjaevs Bauernutopie durch Traditionsverbundenheit und religiöse Werte aus und ist klar antikommunistisch. Wieder anders gestaltet die bäuerliche Utopie sich bei Čajanov, der vor allem als Ökonom bekannt war und in seiner Utopie eine Gesellschaft entwirft, der seine ökonomischen Theorien zugrunde liegen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Utopie Russland 20. Jahrhundert Bauerntum
Autor*innen
Michaela Oberreiter
Haupttitel (Deutsch)
Die bäuerliche Utopie in der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
153 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fedor Poljakov
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.93 Literarische Stoffe, literarische Motive, literarische Themen
AC Nummer
AC10720376
Utheses ID
22704
Studienkennzahl
UA | 243 | 361 | |
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