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Drachen und ihre Darstelltung in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart
Marianne Schnell
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Roland Innerhofer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25511
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30468.66783.344853-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel der Arbeit war es zu untersuchen, wie in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur mit einem Drachen verfahren wird und welche Rolle er dabei einnimmt. Gibt es auf den Drachen bezogen nur eine beschränkte Anzahl von Figurentypen, oder erscheint er unendlich wandelbar? Deswegen wurden nach einem Überblick über Theoriegeschichte, Forschungsdiskussion und der Entwicklung des Drachenmotivs Burkhard Sievers’ fünf Thesen wie mit einem Drachen verfahren werden könne auf jeweils drei Werke der Gattungen Bilderbuch, Phantastische Literatur und der Fantasy angewandt. • The heroic way: You have to kill him! • The magic solution: kiss him! • The science fiction approach: Ride him • The chinese version: wisdom • The lonely child solution: Let’s be friends Die Bilderbücher, die ich in meine Analysen einbezogen habe, sind Nikolaus Heidelbachs Buch für Bruno, Chris Wormells Georg und der Drache und Sue Scullards Miss Harriets Reise mit dem Drachen. In allen diesen drei Werken sind die Drachen in tendenziell eher angsteinflößender Funktion zu sehen. Innerhalb der Phantastischen Literatur verglich ich Astrid Lindgren Die Brüder Löwenherz, Michael Ende Die Unendliche Geschichte und Mira Lobe Ingo und Drago miteinander. Und im Gegensatz zum Bilderbuch treffen hier ganz unterschiedliche Drachen aufeinander, die unterschiedlichste Funktionen einnehmen. Die von mir untersuchten Werke aus der Gattung Fantasy sind Eragon von Christopher Paolini, Drachenreiter von Cornelia Funke und Die Drachenkämpferin von Licia Troisi. In Eragon, Drachenreiter und Drachenkämpferin werden uns wieder lauter gute Drachen als Hauptfiguren präsentiert. Besonders erscheint hier, dass der Drache keine verstörende Einzelerscheinung ist, sondern vielmehr zu einer bekannten Spezies jener Welt zählt. Neben der Analyse der Sieverschen Thesen und einem Resümee der praktischen Anwendung derselben werden auch Vorschläge einer neuen Kategorisierung gegeben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Drachen Fantasy Kinder- und Jugendliteratur
Autor*innen
Marianne Schnell
Haupttitel (Deutsch)
Drachen und ihre Darstelltung in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
183 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Roland Innerhofer
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.80 Literarische Gattungen: Allgemeines
AC Nummer
AC10713239
Utheses ID
22767
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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