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Die klangliche Ästhetik im Werk von David Lynch
eine Untersuchung der Verhältnisse zwischen Bild und Ton am Hauptbeispiel "Blue velvet"
Georg Janosievics
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michele Calella
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25591
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29175.40248.965960-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, nach welchen Kriterien eine sogenannte klangliche Ästhetik im filmischen Werk eines Regisseurs beschrieben und analysiert werden kann. Unter dem Begriff der klanglichen Ästhetik ist das kompositorische Zusammenspiel aus Musik, Sound Design und Sprache zu verstehen, welches zudem in Beziehung zur Bildebene im Gesamtkontext der Montage betrachtet werden muss. Zum Zwecke der Analyse wird der Film Blue Velvet des Regisseurs David Lynch herangezogen, welcher sich durch einen ausgesprochen kreativen Umgang mit den erwähnten akustischen Einzelkomponenten auszeichnet, sich stilistisch deutlich von gängigen Hollywood-Produktionen abhebt und dadurch in einer Art Grauzone zwischen Kunst- und Mainstream-Film zu verorten ist. Die Arbeit gibt Auskunft über Leben und Werk des Regisseurs und seiner beiden wichtigsten Wegbegleiter in Bezug auf Musik und Tongestaltung. Nach einer inhaltlichen Beschreibung des Filmes folgen zunächst historische sowie theoretische Überlegungen zum Bereich des Sound Designs. Im Anschluss daran wird die Klanggestaltung des Filmes anhand ausgewählter Szenen analysiert – im Fokus steht dabei die Verwendung markanter Klangobjekte, die dezidiert zum akustischen Vokabular Lynchs gezählt werden und sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk des Regisseurs ziehen. Auf die Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie der Theorie von Filmmusik im Allgemeinen folgt die Analyse der im Film verwendeten Songs unterschiedlicher Interpreten und der Kompositionen Angelo Badalamentis, die eigens für Blue Velvet geschrieben wurden. Sowohl Sound Design als auch Filmmusik werden dabei unter dem Gesichtspunkt von Kriterien wie Stil oder narratologischer und syntaktischer Funktionsweise behandelt. Zum Abschluss können anhand eines Filmprotokolls die einzelnen Elemente der Montage (Bild, Musik, Sound Design und Sprache) sowohl detailliert, als auch im Kontext der Gesamtkomposition gesehen und erfasst werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
David Lynch Filmmusik Sound Design Blue Velvet Alan Splet Angelo Badalamenti Analyse Geräusch Musik Klangästhetik
Autor*innen
Georg Janosievics
Haupttitel (Deutsch)
Die klangliche Ästhetik im Werk von David Lynch
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung der Verhältnisse zwischen Bild und Ton am Hauptbeispiel "Blue velvet"
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
101 S. : Ill., Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michele Calella
Klassifikationen
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges ,
24 Theater > 24.43 Musikphilosophie, Musikästhetik
AC Nummer
AC10769373
Utheses ID
22845
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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