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Obsessionen im Film - Spaniens Ausbruch aus normativen Sitten, Sexual- und Moralvorstellungen
Claudia Fuka
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Kathrin Sartingen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25617
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29150.74343.685070-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Sexualitätsdiskurs im franquistischen und postfranquistischen Spanien zwischen 1960 und 1980. Anhand von ausgewählten, sich im Kontext ähnelnden Szenen, geht sie der Frage nach, inwieweit sich der Sexualitätsdiskurs in Luis Buñuels Viridiana (1961), Carlos Sauras Peppermint Frappé (1967) sowie Pedro Almodóvars Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón (1980) manifestiert, zu welchem Zeitpunkt sich bereits Ausbruchstendenzen aus den auferlegten normativen Sitten ableiten und welche Veränderungen sich hinsichtlich des Sexualitätsdiskurses im gegebenen Zeitraum ausmachen lassen. Des Weiteren verschafft sie einen Einblick wie und in welchen Institutionen (Franco-Regime, katholische Kirche, Zensur) der Sexualitätsdiskurs geführt wird, welche politischen und ökonomischen Interessen für den Sexualitätsdiskurs maßgeblich sind und inwiefern Michel Foucaults Diskurs- und Machttheorie, insbesondere sein Theoriemanifest Sexualität und Wahrheit I. Der Wille zum Wissen auf diese strategische Situation anwendbar ist. Nach der theoretischen Einbettung in und einem Überblick über die Gender Studies, widmet sich die Arbeit M. Foucaults Diskurs- und Machttheorie. Der Themenkomplex des historischen Kontextes umfasst die politischen und ökonomischen sowie die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen (Zur Rolle der Frau, Der Argus Kirche – Wächter über die sexuelle Moral) der Ära Franco. Außerdem bietet er einen Einblick in die spanische Filmzensurpolitik. Im Anschluss an die Beschreibung der filmischen Inhalte erfolgt die Analyse der Szenenauswahl, die Interpretation und Bewertung sowie die Darlegung der Analyseergebnisse. Insgesamt ist festzustellen, dass trotz erforderlicher filmischer Umgehungsstrategien sowie harmlos und teils unkonventionell erscheinender sexueller Darstellungen schon seit Beginn der 1960er Jahre von einer beginnenden Subversion der auferlegten normativen Sitten, Sexual- und Moralvorstellungen gesprochen werden und P. Almodóvars Pepi, Luci, Bom als öffentliche Einladung und Motivation, endgültig mit den ideologischen und moralischen Werten Franco-Spaniens zu brechen, verstanden werden kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Sexualitätsdiskurs im franquistischen und postfranquistischen Spanien Sexualmoral politische & ökonomische Interessen Michel Foucault Sexualität und Wahrheit Viridiana Peppermint Frappé/ Pepi, Luci, Bom y otras chicas del montón Inszenierung von Erotik /s panischer Film zwischen 1960 -1980
Autor*innen
Claudia Fuka
Haupttitel (Deutsch)
Obsessionen im Film - Spaniens Ausbruch aus normativen Sitten, Sexual- und Moralvorstellungen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
132 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kathrin Sartingen
Klassifikation
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges
AC Nummer
AC10720208
Utheses ID
22868
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
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