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Nachrichten aus dem Dritten Reich
die Reportagen von Maria Leitner und Jura Soyfer
Regina Laschan
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Johann Sonnleitner
DOI
10.25365/thesis.25631
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29074.39946.582660-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Anfang der 30er Jahre begeben sich Maria Leitner und Jura Soyfer auf eine
Reportagereise durch das politisch unruhige Deutschland. Ihre Berichte basieren auf der genauen Beobachtung der Realität zu Beginn des Nationalsozialismus und stellen die Lebens- und Arbeitsbedingungen des Proletariats in den Mittelpunkt. Maria Leitner legt ihren Schwerpunkt dabei insbesondere auf die gesellschaftliche Situation der Frau.
Leitner und Soyfer machen sich die Form der Reportage und deren Veröffentlichung in Printmedien zunutze, um breitenwirksam auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen und an die Bevölkerung zu appellieren.
In ihren Texten vermischen sich journalistische und literarische Schreibweise, was typisch für die Strömung der Neuen Sachlichkeit ist. Im Gegensatz zum Expressionismus wird in der Zwischenkriegszeit zunehmend sachliche, zweckgerichtete und objektive Literatur gefordert, die sich auf die Darstellung von Realität konzentriert und somit von politischer und gesellschaftlicher Relevanz ist.
Die vorliegende Diplomarbeit gibt im ersten Teil sowohl einen Überblick über die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, als auch über die Strömung der Neuen Sachlichkeit, die als literarische Reaktion auf die politischen Ereignisse bezeichnet werden kann. Im Hauptteil werden die Reportagen Maria Leitners und Jura Soyfers im Hinblick auf ihren historischen und literarischen Kontext näher behandelt und ihre Gemeinsamkeiten oder wesentlichen Unterschiede diskutiert.
Abstract
(Englisch)
In the early 1930s Maria Leitner and Jura Soyfer went on a trip to explore a politically unstable Germany. Their reports are based on excact observations during the early days of national socialism. The reports focus on the living and working conditions of the proletariat. Maria Leitner puts a special emphasis on women’s social situation. Leitner and Soyfer use the literary form of reporting as well as publishing through print media, to reach as many people as possible and point to social injustices, thereby appealing to the public.
Their texts mix journalistic and literary elements, a typical trademark of „New Sobriety“. Different from the era of expressionism, the period between the world wars calls for purposeful, factual and objective literature that focusses on realistic descritptions and offers social and political relevance.
The first part of the thesis gives an overview of the political and social upheavals during the post world war one period as well as the „New Sobriety“ movement, which can be viewed as a literary reaction thereto. The main part will discuss the reports of Maria Leitner and Jura Soyfer in regard to their historical and literary context, as well as their differences and similarities.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Reportage Neue Sachlichkeit Zwischenkriegszeit Maria Leitner Jura Soyfer Drittes Reich
Autor*innen
Regina Laschan
Haupttitel (Deutsch)
Nachrichten aus dem Dritten Reich
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Reportagen von Maria Leitner und Jura Soyfer
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
131 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Sonnleitner
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC10716089
Utheses ID
22882
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
