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Graphicmoviegames
ästhetisch-räumliche Korrelationen von Graphic Novel-Adaptionen und Videospielen
Elisabeth Gruber
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ulrich Meurer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25689
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30149.99005.116354-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Intermediale Austauschprozesse bzw. Formentransfers zwischen Graphic Novels, Film und Videospiel. Ausgehend vom steigenden Hybridisierungsgrad des Films, der speziell im vergangenen Jahrzehnt eine hohe Dichte von Comic- Verfilmungen hervorbrachte bzw. dies weiterhin tut, der damit einhergehenden „Rückentwicklung“ zum Spektakel und der Annäherung an die Videospielästhetik, wird versucht diesen, vielfach als reiner, oft einseitiger, Aneignungsakt bezeichneten, Prozess auf die Einbindung und den Einfluss von Comics zu untersuchen. Daher gibt die Arbeit weiters einen kurzen Überblick über die spezifischen Gestaltungsmittel der verschiedenen Medien hinsichtlich ihrer Raumdarstellungsmittel und über den in diesem Fall relevanten medientheroretischen Forschungsstand – wie beispielsweise eine kurze Definition (hybrider) Filmbilder, Remediation und Formentransfers, Raumkategorisierungen in Comic, Film und Videospielen –, diese wurden kurz zusammengefasst und mittels Beispielanalysen erläutert. Dadurch, dass sich das Medium Film sukzessive von den technischen und künstlerischen Reglements seiner Anfangsjahre befreit, ist es Filmemachern möglich, Comics sowohl visuell als auch narrativ hochwertig als Live-Aktion-Filme (mehr oder weniger) zu inszenieren, ohne dabei an der Grenze zum Kitsch oder dem Queer-Cinema zu agieren. Allerdings macht sich auch das Videospiel diese ästhetischen Veränderungen – hin zum Spektakel – zunutze und bietet Spielern Bilderwelten, die aussehen, als wären sie handgezeichnet und „der Feder“ eines Comic-Zeichner entsprungen. Kernpunkt der Diplomarbeit bildet die Analyse markanter transmedialer Austauschprozessen bzw. des mit Remediation verbundenen Formentransfers zwischen Comic/Graphic Novel-Adaptionen und Videospielen auf der Ebene der Raumdarstellung – auch in Hinblick auf narrative Funktionen und auf der Ebene der ästhetischen Wirkung. Angesiedelt zwischen diesen drei medialen Bereichen, wird versucht Ähnlichkeiten und Ursprünge herauszuarbeiten und anhand von Comic, TV-Serie und Videospiel zu The Walking Dead diese Austauschprozesse sichtbar zu machen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Comic Ästhetik Medientransfer Videospiele Comicverfilmungen The Walking Dead
Autor*innen
Elisabeth Gruber
Haupttitel (Deutsch)
Graphicmoviegames
Hauptuntertitel (Deutsch)
ästhetisch-räumliche Korrelationen von Graphic Novel-Adaptionen und Videospielen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
112 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrich Meurer
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC10739578
Utheses ID
22937
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
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