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Make-up
eine Untersuchung zu Geschlechterkonstruktionen anhand ausgewählter Texte von Doris Dörri
Elisabeth Hofbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Pia Janke
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25699
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29798.64738.935469-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel dieser Arbeit ist es, die verschiedenen Konstruktionsmechanismen von Weiblichkeit(en) in den Blick zu nehmen. Der rote Faden, der sich durch die Textur der Geschlechterkonstruktionen zieht, soll über den Signifikanten „Make-up“ sichtbar gemacht werden. Anhand der Analyse der Erzählung Der Mann meiner Träume (1992), der Kurzgeschichten Im Reich der Sinne (1994) und Geld(1989), sowie der sequenziellen Kurzgeschichte Kaufrausch(1993), soll die kulturelle Praxis des Schminkens und dessen Ergebnis, das geschminkte Gesicht, im Spannungsfeld von Identitätsstiftung, der Verhüllung von Identität beziehungsweise der Vervielfältigung von Geschlechtsidentitäten dargestellt werden. Die Kategorie der Identität wird in Anlehnung an Judith Butlers Theorie zur Performativität von Geschlecht als geschlechtliche Identität verstanden, deren Materialisierung auch von den Dimensionen der Alters- und Klassenzugehörigkeit durchdrungen erscheint. Im Kontext von Transgender-Identitäten, wie sie im Roman Alles Inklusive (2011) und der Kurzgeschichte Was machst du, wenn ich aus dem Haus gehe?(2004) dargestellt werden, sollen Konstruktionen von Geschlecht anhand der im Maskerade-Konzept verhandelten Topoi von Original und Nachahmung analysiert werden. Im Zuge der Analyse soll transparent gemacht werden, inwiefern Dörries Subjektpositionen durch den Schönheitsdiskurs konstituiert erscheinen, mit Fokus auf die kulturelle Körperpraktik des Schminkens. Make-up soll als narratives Zeichen für Geschlecht und den damit verstrickten binären Oppositionen von Identität und Alterität, von (somatischem und semiotischem) Innen- und Außenbereich, sowie von Originalität und Kopie transparent gemacht werden. Im Resümee soll geklärt werden, ob und inwiefern die von der Unterhaltungsschriftstellerin Doris Dörrie mittels „Make-up“ dargestellten Geschlechterkonstruktionen den binär angelegten Rahmen der symbolischen Geschlechterordnung mit den damit verbundenen kulturellen Setzungen reproduzieren oder möglicherweise sogar überschreiten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Studies Make-up Geschlechterkonstruktionen
Autor*innen
Elisabeth Hofbauer
Haupttitel (Deutsch)
Make-up
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Untersuchung zu Geschlechterkonstruktionen anhand ausgewählter Texte von Doris Dörri
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
127 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Pia Janke
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.02 Philosophie und Theorie der Geisteswissenschaften
AC Nummer
AC10716605
Utheses ID
22947
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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