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Posttonale Musik im Film
die Verwendung der Werke Ligetis und Pendereckis für den Filmsoundtrack
Christina Berzaczy
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michele Calella
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.25731
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29465.63360.647464-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Präexistente Werke der posttonalen Musik werden hauptsächlich für die Soundtracks von Horror-Schockern oder Sceince-Fiction Filmen verwendet. So lautet das allgemeine Vorurteil zu diesem Thema. In der vorliegenden Arbeit wird nach einem geschichtlichen Abriss über den Einzug der posttonalen Mittel in die Filmmusik und einem Überblick über bisherige Forschungen zum Thema, mittels Filmanalysen ausgewählter Filme auf jenes Vorurteil eingegangen. Grundlage für die Untersuchungen bildet eine Tabelle die zeigt für welche Filme klassische Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert für den Soundtrack verwendet wurden. Die Werke der beiden Komponisten György Ligeti und Krzysztof Penderecki, stehen im Mittelpunkt, weshalb deren Leben und kompositorischen Entwicklung jeweils ein Kapitel gewidmet ist. Die Analysen beinhalten Szenen mit der Musik Krzysztof Pendereckis und György Ligetis aus den Filmen The Exorcist (1973), The Shining (1980), Eyes Wide Shut (1999), sowie Shutter Island (2010) mit zahlreichen Notenbeispielen und Screenshots, wobei beim Film Shutter Island auch Szenen mit Werken von andern Künstlern in die Analyse miteinbezogen wurden, da der Film mit seinem nahezu ausschließlich aus posttonaler Musik zusammengesetztem Soundtrack eine Sonderrolle einnimmt. Als Fazit lässt sich festhalten, dass bestimmte musikalische Eigenschaften wie extreme Höhen und Tiefen, zahlreiche Glissandi, sowie unübliche Spielweisen von Instrumenten die für den Durchschnitts-Kinobesucher ungewohnt sind, jene Faktoren darstellen, die den Einsatz für fremdartige, ungewöhnliche Szenarien (fremde Welten, Halluzinationen, Träume, u.v.m.) begünstigen, einen andersartigen Einsatz aber nicht ausschließen, wie man am Beispiel des Dramas Fear sehen kann. Wie sich die Verwendung der posttonalen Musik in der Zukunft gestalten oder weiterentwickeln wird kann anhand der Ergebnisse allerdings nicht vorausgesagt werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Posttonale Musik Soundtrack Filmmusik György Ligeti Krzysztof Penderecki The Exorcist The Shining Eyes Wide Shut Shutter Island
Autor*innen
Christina Berzaczy
Haupttitel (Deutsch)
Posttonale Musik im Film
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Verwendung der Werke Ligetis und Pendereckis für den Filmsoundtrack
Paralleltitel (Englisch)
Post-Tonal Music in Film. The Use of Ligetis and Pendereckis Works for the Filmsoundtrack
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
124 S. : zahlr. Ill., graph. Darst., Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michele Calella
Klassifikationen
24 Theater > 24.98 Musik: Sonstiges ,
24 Theater > 24.99 Theater, Film, Musik: Sonstiges
AC Nummer
AC10769017
Utheses ID
22979
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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