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Die Girozentrale von der Gründung 1937 bis zur Schillingeröffnungsbilanz
Hannes Zelezny
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Oliver Rathkolb
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.2668
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29777.28096.573569-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Girovereinigung der Sparkassen, kaum im Dezember 1937 gegründet, erlebte die Ereignisse der Machtübernahme der Nationalsozialisten in der Aufbauphase. Auch zum Zweck der Propagierung und Ausbaus des Giroverkehrs entstanden, wurden die neuen Möglichkeiten des deutlich vergrößerten Marktes weidlich genutzt. Die Bank legte einen enormen Aufstieg hin, innerhalb weniger Jahre war sie, nach der Bilanzsumme gemessen, eine führende Bank in der Ostmark. Durch schon vorhandene Spargelder, und dem durch den Krieg bedingten Konsumstau, standen dem Institut große Geldmengen zur Verfügung. Große Teile wurden direkt und indirekt in die Kriegsfinanzierung investiert. Einerseits wurde der Staat finanziert, andererseits Kredite an kriegswichtige Gesellschaften vergeben. Nach dem Krieg wurden mehr als 20% der Belegschaft entlassen oder gekündigt, nach dem März 1938 lediglich eine Person. Die Entwicklung des Institutes stellte sich vor allem in den ersten Jahren als sehr schwierig heraus, die Teilung Österreichs in Zonen bewirkte auch fast eine Teilung des Sparkassensektors. Nur nach Drohungen vor behördlichem Einschreiten konnte die Girozentrale über die gesetzlich vorgeschriebenen Gelder der Sparkassen verfügen. Bis zur Trendwende des Jahres 1952, mit seiner deutlich gedämpften Inflation, waren die Zuflüsse der Sparkassen begrenzt. Erst mit steigendem Sparwillen und einhergehender höherer Sparquote konnte die Bank erhebliche Gelder aus dem Sektor lukrieren und in zunehmende Konkurrenz mit den Wiener Großbanken treten. Die Rekonstruktion mit 31.12.1954 erlaubte es auch der Girozentrale, wieder Bilanzen zu legen. Im Zuge der Wiederherstellung wurden ihr mehr als 411 Millionen zur Schließung ihrer immer noch vorhandenen Bilanzlücke zuerkannt, die sie letztendlich aber erst mit der Auflösung als Körperschaft öffentlichen Rechts und der Überführung in eine Aktiengesellschaft erhielt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Girozentrale Sparkasse Geschichte 1937 bis 1955 Restitution Bank Girozentrale der österreichischen Sparkassen
Autor*innen
Hannes Zelezny
Haupttitel (Deutsch)
Die Girozentrale von der Gründung 1937 bis zur Schillingeröffnungsbilanz
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
139 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Rathkolb
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.09 Wirtschaftsgeschichte ,
15 Geschichte > 15.24 Zweiter Weltkrieg ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC07120163
Utheses ID
2303
Studienkennzahl
UA | 312 | 295 | |
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