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Geschichtspolitische Verwerfungen des Post-Kommunismus
historisch-kuratorische Diskursanalyse einer zeitgeschichtlichen Dauerausstellung in Ljubljana
Luise Adriane Ziaja
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Dieter Bogner
DOI
10.25365/thesis.25807
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30471.15662.570865-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit aus dem Feld der kritischen Museum Studies beschäftigt sich mit kuratorischen Strategien der Darstellung des Kommunismus im Kontext zeithistorischer Ausstellungen seit 1989. Ihre zentralen Forschungsfragen
lauten: Wie wird der Kommunismus in post-kommunistischen zeit- und kulturhistorischen Ausstellungen repräsentiert und verhandelt? Lassen sich geschichtspolitisch-ideologische Deutungsmuster und diesen entsprechende narrative Topoi und Storylines identifizieren? Worauf zielen diese kuratorischen
Strategien ab, an wen richten sie sich, und wer zeichnet für sie verantwortlich? Diese Fragen sind für alle post-kommunistischen Länder Ost- und Südosteuropas relevant, in deren unterschiedlichen gesellschaftlichen Transformationskonstellationen sich spezifische, jedoch in zahlreichen Aspekten strukturverwandte Ausstellungen der Geschichte der kommunistischen Herrschaft widmen. Diese Arbeit konzentriert sich exemplarisch auf eine konkrete
Dauerausstellung des Slowenischen Nationalmuseums für neuere Geschichte in Ljubljana. Anhand des Kapitels Slowenien 1945–1960 werden erzählerische Leitmotive und kuratorische Darstellungsstrategien herausgearbeitet und typisiert, um sie in Folge für eine kritische Museums- und Ausstellungsanalyse allgemein nutzbar zu machen. Für diese Untersuchung ziehe ich eine Sonderform der Kritischen Diskursanalyse heran, die darauf ausgerichtet ist, die spezifische Diskursivität von Ausstellungen und der ihnen zugrundeliegenden kuratorischen
Strategien zu erfassen und in ihrem (kunst)historischen, museologischen und gesellschaftlichen Kontext deutbar zu machen. Hinter den in dieser Arbeit auf eine konkrete Ausstellung bezogenen Forschungsfragen und der zu ihrer Beantwortung gewählten Methode steht ein breiteres museologisches Forschungsinteresse, das der Rolle von Museen und Ausstellungen als Repräsentationsräume der Auseinandersetzung mit Geschichte gilt. Im Besonderen bin ich an den geschichtspolitischen Verschiebungen und
Verwerfungen interessiert, die im Verlauf der sogenannten „Transitionen“ von kommunistischen zu post-kommunistischen Gesellschaften seit 1989 sichtbar wurden.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
exhibition theory museology history of communism slovenia post-communism
Schlagwörter
(Deutsch)
Ausstellungsanalyse Museologie Ausstellungstheorie Kommunismusgeschichte Slowenien Post-Kommunismus
Autor*innen
Luise Adriane Ziaja
Haupttitel (Deutsch)
Geschichtspolitische Verwerfungen des Post-Kommunismus
Hauptuntertitel (Deutsch)
historisch-kuratorische Diskursanalyse einer zeitgeschichtlichen Dauerausstellung in Ljubljana
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
103 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Dieter Bogner
Klassifikationen
20 Kunstwissenschaften > 20.03 Methoden und Techniken der Kunstwissenschaften ,
20 Kunstwissenschaften > 20.24 Gesellschaft, Kultur
AC Nummer
AC10735705
Utheses ID
23053
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
