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Studien spätgotischer baulicher Veränderungen an Kärntner Kirchen im Bezirk St. Veit
Steinmetze hinterlassen ihre Spuren
Christian Apriessnig
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Mario Schwarz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26109
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29117.41655.457762-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Kärnten finden sich weder Kirchen noch Profanbauten, welche unverändert aus dem späten 15. Jahrhundert bzw. beginnenden 16. Jahrhundert erhalten sind. Vor allem in der Barockzeit wurde sehr viel nachgebessert, übermalt und baulich verändert. Trotzdem gibt es aber genügend architektonisch wertvolle Zeitzeugnisse, quasi in Stein gemeißelte. Seien es Portale, Seitenschiffe, Hallen, Decken, Fenster udglm. Als Einführung in das Thema werden die Lebensumstände der Menschen dieser Zeit beschrieben. Dabei geht es um sich verändernde Besitzverhältnisse auf Kärntner Boden, um sich verändernde Weltbilder, die Türkeneinfälle, um Steuerlast und Bauernaufstand. Auch Wesen und Geist der Gotik, bis hin zur Spätgotik, wird durchleuchtet. Kurz wird auch die Bauentwicklung in Kärnten hinterfragt und nach Auftraggebern gesucht. Vorweg wurden zehn Kärntner Kirchen im Nahbereich von Maria Saal (Friesacher Deutschordenskirche, St. Salvator, St. Wolfgang ob Grades, St. Sebastian bei Osterwitz, St. Gandolf, Maria Feicht, Pulst, Hochfeistritz, St. Walburgen) ausgewählt. Dies, damit den Spuren von Maria Saaler Steinmetzmeistern gefolgt werden kann. Maria Saaler Meister deshalb, weil sie in der Literatur kaum namentlich Niederschlag gefunden haben und dennoch präsent geblieben sind. Zu jedem Standort ist ein Überblick über die Entstehung und die Veränderung der Bausubstanz untersucht und eine entsprechende stilistische Bewertung vorgenommen worden. Auch werden Bruderschaften und Bauhütten betrachtet. Offensichtlich gab es in und um Kärnten am Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts Baumeister, die mehrere Aufträge ausführten und so unverwechselbare Spuren hinterließen. Zur besseren Orientierung wird ein Exkurs zu den im geografischen Umfeld bekannten Bauhütten und deren Regeln unternommen. Vor allem wird untersucht wie und warum es zu solchen Zusammenschlüssen kam. Eine Folge daraus sind die zuordenbaren oder auch nicht zuordenbaren Steinmetzzeichen, die wie modernes Branding Unverwechselbarkeit signalisieren. Zum Schluss werden namentlich bekannte und aufgrund erhaltener Bezeichnungen und urkundlicher Erwähnungen zuordenbare, in und um Kärnten tätige, Steinmetzmeister beschrieben und auf ihre architektonischen Innovationen eingegangen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
spätgotisch Kirchen St. Veit Kärnten Steinmetze Steinmetzzeichen Bauhütte
Autor*innen
Christian Apriessnig
Haupttitel (Deutsch)
Studien spätgotischer baulicher Veränderungen an Kärntner Kirchen im Bezirk St. Veit
Hauptuntertitel (Deutsch)
Steinmetze hinterlassen ihre Spuren
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
180 S. : zahlr. Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Mario Schwarz
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.01 Geschichte der Wissenschaft und Kultur ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC10738855
Utheses ID
23324
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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