Detailansicht
György Ligeti und Sándor Weöres
Aspekte einer musikalisch-literarischen Beziehung
Yvette Zzauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfgang Fuhrmann
DOI
10.25365/thesis.26258
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30000.78930.511866-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit György Ligetis Vertonungen der Gedichte von Sándor Weöres und insbesondere der Wort-Ton-Beziehung. Zu Beginn werden die biographischen und poetologischen Aspekte Weöres‘ aufgeführt, woraufhin eine genauere Untersuchung von Ligetis Beziehung zu Weöres folgt. Von den frühen Weöres Vertonungen werden die Három Weöres-dal (Drei Weöres Lieder) zur Analyse herangezogen. Die mittleren Chorstücke Éjszaka, Reggel zeigen Ligetis Sprung in die westliche Avantgarde und werden unter dem Aspekt der kompositorischen Entwicklung analysiert. Daraufhin folgt eine Zusammenfassung der 30 Jahre Kompositionserfahrungen bis zur nächsten Weöres Komposition, den Magyar Etüdök (Ungarische Etüden) aus dem Jahr 1983. Der Einfluss von vielen musikalischen Eindrücken zeigt sich nicht nur in den Magyar Etüdök, sondern auch im jüngsten Weöres-Stück Síppal, dobbal, nádi hegedüvel (Mit Pfeifen, Trommel, Schilfgeige). Nach den eingehenden Analysen wird deutlich, dass Ligeti in einer Zeitspanne von 60 Jahren seinen ungarischen Wurzeln nicht entrückt. Das Verhältnis zwischen Wort und Ton ist form- und tongebend und steht im Zentrum der Weöres Vertonungen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wort-Ton Beziehung Onomatopoesie
Autor*innen
Yvette Zzauer
Haupttitel (Deutsch)
György Ligeti und Sándor Weöres
Hauptuntertitel (Deutsch)
Aspekte einer musikalisch-literarischen Beziehung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
I, 122 S. : Ill., zahlr. Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Fuhrmann
Klassifikation
24 Theater > 24.50 Historische Musikwissenschaft
AC Nummer
AC10771339
Utheses ID
23469
Studienkennzahl
UA | 316 | | |