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Synthese und biologische Evaluierung neuartiger Combretastatin A-4 Analoga
Maria Kauderer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Chemie
Betreuer*in
Eberhard Lorbeer
DOI
10.25365/thesis.26262
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30237.43835.876765-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Combretastatin A-4 (10) wurde als eine von vielen Verbindungen aus der afrikanischen Weidenart, Combretum caffrum isoliert. Die Verbindungen der Combretastatin Familie wurden von Pettit erstmals 1982 isoliert. CA-4 erwies sich als ein biologisch interessanter Naturstoff, da er antivaskuläre Wirkung zeigte. CA-4 ist darüber hinaus auch in der Lage das Polymerisationsgleichgewicht der Mikrotubuli zu stören. Durch die Bindung von CA-4 an Tubulin-Untereinheiten wird der Aufbau und Abbau der Mikrotubuli aus dem Gleichgewicht gebracht. Infolgedessen kann der Mikrotubulus seine Funktion bei der Zellteilung, genauer gesagt bei der Mitose, nicht entfalten und daher führt die Bindung von CA-4 an Tubulin zum Zelltod, der Apoptose.
Die antimitotische Wirkung von CA-4 macht diese Verbindung zu einem potenziellen Zytostatikum. Jedoch weist dieser Naturstoff zwei entscheidende Nachteile auf. Zum einen ist CA-4 schlecht wasserlöslich und zum anderen unterliegt die Verbindung der cis-trans-Isomerisierung. Die cis-Doppelbindung in CA-4 isomerisiert zum thermodynamisch stabileren trans-Isomer, welches jedoch keine biologische Aktivität aufweist.
Seit der Isolierung von CA-4 im Jahre 1982 wurden eine Reihe von Analoga hergestellt, doch die meisten Analoga, die an der Doppelbindung modifiziert wurden, enthalten Heteroatome. Daher wurden bereits in der Arbeitsgruppe Rinner Combretastatin Analoga synthetisiert, die einfache Kohlenstoffringe an der cis-Doppelbindung enthalten. Im Rahmen dieser Arbeit wurde versucht die Doppelbindung mit fünf- und sechsgliedrigen Kohlenstoffringen zu modifizieren, sodass die Isomerisierung von CA-4 unterdrückt wird. Die Derivate (170-171 und 172-173) wurden mithilfe von Miyaura-Borylierungen und Suzuki-Kupplungen hergestellt.
Da CA-4 eine antimitotische Wirkung gegen einige menschliche Krebszelllinien zeigt, wurden die im Rahmen dieser Arbeit synthetisierten Derivate ebenfalls auf ihre zytotoxische Wirkung hin untersucht.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Combretastatin A-4 Analoga
Schlagwörter
(Deutsch)
Combretastatin A-4 Analoga
Autor*innen
Maria Kauderer
Haupttitel (Deutsch)
Synthese und biologische Evaluierung neuartiger Combretastatin A-4 Analoga
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
VIII, 71 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Eberhard Lorbeer
Klassifikation
35 Chemie > 35.52 Präparative Organische Chemie
AC Nummer
AC10812606
Utheses ID
23473
Studienkennzahl
UA | 190 | 299 | 423 |
