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Australia on Stage: Bushmen, Drovers and the Landscape
Simone Peter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Margarete Rubik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26286
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29658.64388.260864-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Image, dass in australischen Filmen über den fünften Kontinent vermittelt wird. Schon sehr früh strebten die Australier danach, eine eigene Kultur aufzubauen, die möglichst unabhängig vom Mutterland Großbritannien sein sollte. Diese war stark auf die Natur bezogen, die stets als einzigartig dargestellt wurde und auch in heutigen Werken oftmals noch als „das wahre Australien“ gilt. In diesem Umfeld – dem australischen Busch – leben die Helden der Geschichten von A.B. Paterson, Henry Lawson etc. aber auch die vieler Filme. Es ist der Mythos des Buschmannes, der sich durch die Geschichten der Literaten und Filmemacher zieht und heute in Mick Dundee und dem Drover noch immer als typisch australisch vermittelt wird. Eine Analyse von vier ausgewählten Filmen analysiert die Vermittlung typischer australischer Attribute. In allen Filmen ist die australische Landschaft ein wichtiges Element der Handlung. Diese Thematisierung der Größe und Gefährlichkeit des australischen Busch nahm in den 1970ern ihre Anfänge. Frauen, auch wenn sie starke Charaktere sind, haben gegenüber den Buschmännern nach wie vor untergeordnete Rollen. Besonders auffällig ist, dass eine „Schönfärbung“ der Geschichte betrieben wird, um Australien in einem besonders positiven Licht zu präsentieren, denn die Helden von Crocodile Dundee und Australia sind, anders als die Norm, Freunde der Aborigines. In Crocodile Dundee wird die schwierige Beziehung der weißen Bevölkerung und der Aborigines gänzlich ausgeblendet. In Australia wird die Zwangsentfernung von „Mischlingskindern“, die jahrzehntelang nicht bei ihren schwarzen Verwandten aufwachsen dürfen, zwar zu einem wichtigen Thema, doch scheint dies nur von besonders intoleranten und bösartigen Menschen unterstütz zu werden. Die Hauptcharaktere hingegen zeigen Rassismus und Zwangsentfernung gegenüber völliges Unverständnis. Eben diese Wegnahme der Kinder wird im Film Rabbit Proof Fence behandelt, der eindrucksvoll zeigt, was die Kinder und ihre Verwandten durchleiden mussten.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis deals with the image that is conveyed in Australian films. Early in Australia’s white history, settlers started the search for their own national identity and culture, which was to be different from Great Britain’s culture. Australia’s nature was very important for this, as it was said to be unique and in literature and paintings it was portrayed as true Australia. Heroes of the stories written in the 1890s, as well as heroes of modern films live in the bush. These bushmen are represented as the typical Australians. What is common to the films analysed in this paper is the perpetuation of certain topics, contributing to the strengthening of national identity. These are living in the bush, freedom, mateship, the leading characters are underdogs with a strong sense for equality. The stories are embedded into the Australian landscape, which is mystified and seems to interact with the characters. Women still play a subordinate role and heroines in films still need bushmen if they want to survive in the outback. The indigenous population’s past and the practice of forceful child removal became a bigger topic as of the 1990s. However, the interactions between the films’ heroes and the Aboriginal people does not represent the past accurately, which leads to the assumption that this was done in order to present Australia in a more positive light.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Australia Film Bushmen Stereotypes national identity
Schlagwörter
(Deutsch)
Australien Film Buschmänner Stereotypen nationale Identität
Autor*innen
Simone Peter
Haupttitel (Englisch)
Australia on Stage: Bushmen, Drovers and the Landscape
Paralleltitel (Deutsch)
Australien auf der Bühne: Buschmänner, Viehtreiber und die Landschaft
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
155 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Margarete Rubik
Klassifikation
24 Theater > 24.32 Filmgeschichte
AC Nummer
AC10839356
Utheses ID
23497
Studienkennzahl
UA | 343 | | |
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