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Die Geburt und der Tod des Subjekts im StudiVZ
der Zwang zur Individualität und die Freiheit zur Normierung im Kontext der Untersuchungen von Michel Foucault
Christina Lanner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Seier
DOI
10.25365/thesis.2719
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30270.12495.957470-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In Zeiten des immer populärer werdenden Web 2.0 wird die Frage nach dem ‚Wer bin ich?’ zunehmend wichtiger. Durch neue mediale Formen kann sich heute jeder ins Rampenlicht des World Wide Web stellen, um sich dort zu präsentieren und zu inszenieren. Um diese Möglichkeiten zu nutzen ist eine Arbeit am Selbst unabdingbar. Gleichzeitig übt dies einen Einfluss auf das Leben der Individuen aus. Die gesellschaftliche Situation verändert sich und das elektronische Abbild tritt in den Vordergrund. Wenn das Leben online geführt wird, wird es nicht nur bewusster gelebt, sondern auch kalkulierbarer. Eine Gesellschaft, die sich selbst ab- und einschätzbar macht, erlaubt einen konkreten Zugriff der Macht von außen. Das Medium wird zum Spiegel. Es zeigt den Zwang zur Individualität, der den Imperativ der Arbeit am Selbst darstellt, und komplementär das Bedürfnis der Zugehörigkeit, welche sich in der Freiheit zur Normierung manifestiert. Die vorliegende Arbeit untersucht hierbei das Onlinenetzwerk StudiVZ, um diese Entwicklung und Wirkung aufzuzeigen, die einerseits vom Individuum selbst ausgeht und andererseits auf dieses angewandt wird.
Abstract
(Englisch)
In times of rising status of Web 2.0 the question 'Who am I?' becomes more and more important. By the use of new media channels everyone can expose himself in World Wide Web. In order to take this opportunity, the work on oneself is essential. At the same time this has an impact on individual's life. Society is changing, and the electronical mirror comes to the fore. Even the online life is more conscious for oneself, it's also much more calculable. And an easily calculable society enables the access of power from outside. The media turns to the mirror. It shows the pressure to individuality, which is the imperative of the work on oneself, and the desire of social affiliation on the other side, which is demonstrated in the freedom to standardization. In the present work these aspects are analysed on the example of the online network 'StudiVZ', in order to show the developments and impacts which come from the individual and which are affected on the individual.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
StudiVZ Web 2.0 Subjekt Macht Selbsttechnologie Gouvernementalität Selbst Onlinepräsentation Panoptikum Foucault
Autor*innen
Christina Lanner
Haupttitel (Deutsch)
Die Geburt und der Tod des Subjekts im StudiVZ
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Zwang zur Individualität und die Freiheit zur Normierung im Kontext der Untersuchungen von Michel Foucault
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
125 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Seier
AC Nummer
AC07122578
Utheses ID
2350
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
