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Bravo Regierung!
Hauptpunkte der innerparteilichen Kritik in der SPÖ während der drei Großen Koalitione
Juergen-Klaus Jakes
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Fritz Weber
DOI
10.25365/thesis.26306
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30391.43937.140770-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Eine Vielzahl von Publikationen behandelt unterschiedliche Aspekte der Kritik an den politischen Parteien Österreichs, dennoch finden sich kaum Werke, die zu innerparteilicher Kritik Stellung nehmen. Die Frage nach der innerparteilichen Kritik ist Gegenstand der vorliegenden Arbeit, die unter die Leitfrage
gestellt wurde, ob in der Zweiten Republik solche Kritik
nachgewiesen werden kann. Ausgehend von der Annahme, dass dies der Fall ist, wird die innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Österreichs (SPÖ) geäußerte Kritik beleuchtet. Sie wird anhand der Analyse ausgesuchter SPÖ-Mitgliederzeitschriften sichtbar gemacht. Der Zeitraum der Untersuchung erstreckt sich zur besseren Vergleichbarkeit über die drei Endphasen der Großen Koalitionen von SPÖ und Österreichischer Volkspartei (ÖVP). Diese drei Perioden wurden ausgewählt, da sich in Phasen gemeinschaftlicher Regierung verstärkt innere Reibungspunkte ergeben können. Es war daher zu erwarten, dass die Kritik am Parteikurs parteiintern stärker ausfällt, als dies in Phasen einer Alleinregierung der Fall ist.
Von besonderem Interesse waren die Hauptkritikpunkte, die in den drei Legislaturperioden von sechs ausgewählten SPÖ-Unterorganisationen geäußert wurden, da sie Aufschluss über die Schwerpunktsetzung, Verteilung und Intensität der Kritik geben. Sie wurden daher auch nach der Art ihrer Kritik analysiert (Ideologiekritik, Kritik an der Sozialpolitik, Kritik an der Parteiorganisation und -struktur, Kritik an der Koalitionszusammenarbeit). Dies ermöglichte, sowohl die innerparteiliche Kritik im Zeitverlauf darzulegen als auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kritik zwischen den Organisationen aufzuzeigen.
Die Untersuchung belegt, dass parteiinterne Kritik innerhalb der SPÖ in vielfältiger Weise stattfand. Im Vergleich der innerparteilichen Kritik lassen die von den einzelnen SPÖ-Unterorganisationen gemeinsam kritisierten Themen deutlich die Berührungspunkte zwischen den verschiedenen Interessenvertretungen erkennen.
Neben diesen Gemeinsamkeiten bestehen dennoch Unterschiede zwischen den Hauptkritikpunkten der Parteiorganisationen. Dies trifft besonders dann zu, wenn die Durchsetzung der jeweiligen Partikularinteressen oder die Erfüllung des Vertretungsauftrages der jeweiligen Unterorganisation gefordert ist.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Österreichische Geschichte 1945-2008 österreichische Politik seit 1945 Sozialdemokratische Partei Österreichs Österreichische Volkspartei Koalitionsregierung Große Koalition innerparteiliche Kritik
Autor*innen
Juergen-Klaus Jakes
Haupttitel (Deutsch)
Bravo Regierung!
Hauptuntertitel (Deutsch)
Hauptpunkte der innerparteilichen Kritik in der SPÖ während der drei Großen Koalitione
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
145 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fritz Weber
Klassifikation
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte
AC Nummer
AC10769960
Utheses ID
23517
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
