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Lebensqualität und Belastungen bei Menschen mit hämato-onkologischen Systemerkrankungen aus der Sicht der Betroffenen
Dorota Ewa Bawolek
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Ferdinand Holub
DOI
10.25365/thesis.26345
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29300.30385.130654-2
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurden sowohl die Belastungen als auch die Lebensqualität bei hämato-onkologischen Erkrankten dargestellt und analysiert. Zusätzlich wurde auf die Möglichkeiten der psychosozialen Unterstützung eingegangen. Neben entsprechenden theoretischen Abhandlungen relevanter Bereiche (Prävalenz, Klassifizierungen, Interventionen usw.) lag ein Schwerpunkt auf den Bereichen Krankheitsbewältigung und Umgang mit dem Fatigue-Syndrom. Ergänzend wurden sechs halb-strukturierte Interviews mit Betroffenen durchgeführt. Die TeilnehmerInnen hatten Leukämie oder ein Non-Hodgkin-Lymphom.
Die Literaturrecherche sowie die Auswertung der Ergebnisse zeigen, dass das Leben mit einer hämato-onkologischen Erkrankung mit vielen verschiedenen Belastungen einhergeht. Dazu gehört die Krankheit selbst als auch die durch die Therapie hervorgerufenen Belastungen. Das alltägliche Leben und die Lebensqualität der Betroffenen sind dadurch stark eingeschränkt. Die Betroffenen müssen sich mit vielen verschiedenen Problemen auseinandersetzen und sind vermehrt auf die Unterstützung von Angehörigen angewiesen. Zu den am häufigsten die Krankheit begleitenden körperlichen und psychosozialen Beeinträchtigungen während der Therapie gehören Schlafstörungen, Müdigkeit, Übelkeit, Gewichtsabnahme, Angst, Depression und Anpassungsstörungen z.B. durch den Aufenthalt im Krankenhaus. Die Nebenwirkungen der Therapie sind sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Soziale Unterstützung, z.B. durch Familie, Freunde, sowie durch ÄrztInnen und Pflegepersonal spielt bei den Betroffenen eine
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wesentliche Rolle und verbessert die Lebensqualität. Ansonsten zeigen individuelle Faktoren, vorhandene Ressourcen und Bewältigung, Strategien große Auswirkung auf den Umgang mit der Krankheit.
Abstract
(Englisch)
This master thesis analyses the burdens and the quality of life in hemato-oncological patients. Besides theoretical preoccupation with relevant themes (prevelance, classification, intervention, etc.) the main aspect deals with the topic of coping and dealing with fatiqué- syndrome. Additionally the topic deals with possibilities of psychological support. Therefore six semi-structured interviews were conducted with this specific patient group. All of the participants are suffering from leukaemia or Non-Hodgkin´s lymphoma.
The literature research and analysis of this topic shows that the life of hemato-oncological diseases comes along with many different problems. This includes the disease itself and the evoked burdens. Everyday life and the quality of life are severely limited. The people concerned have to deal with many different problems and they depend on their relatives a lot. The most common diseases are physical or psychological disorders during hospitalizing. That includes insomnia, fatigue, sickness, weight loss, anxiety, depressions and adjustment disorders. Generally, the side effects of therapy are very different.
Social support by family, friends and health professionals like doctors and nurses matters decisively and improves the quality of life. Besides these individual factors, available resources and coping strategies show a great impact to cope with the disease.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Cancer quality of life Burden qualitive
Schlagwörter
(Deutsch)
Krebs Lebensqualität Belastung qualitativ
Autor*innen
Dorota Ewa Bawolek
Haupttitel (Deutsch)
Lebensqualität und Belastungen bei Menschen mit hämato-onkologischen Systemerkrankungen aus der Sicht der Betroffenen
Paralleltitel (Englisch)
Quality of life and burdens in people with hemato-onkological systems diseases from the perspective of those who are affected
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
VIII, 128 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ferdinand Holub
Klassifikation
44 Medizin > 44.63 Krankenpflege
AC Nummer
AC10785500
Utheses ID
23551
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
