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The sector bias of skill-biased technical change in recent decades.
Oliver Reiter
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Robert Stehrer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26373
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30169.39711.789853-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Lohnungleichheit ist in den letzten Jahrzehnten in beinahe allen industrialisierten Ländern gestiegen. Als Hauptgründe für diese Entwicklung werden meist gestiegener internationaler Handel, geschwächte Arbeitsmarktinstitutionen und technologischen Wandel gesehen. Technologischer Fortschritt wird als "skill-biased'' beschrieben, das heißt, gut ausgebildete Personen profitierten mehr vom technologischen Fortschritt als eher schlecht ausgebildete Personen. Eine der aussagekräftigsten Theorien besagt, dass die Einführung von Computer (die als das Symbol der Fortschritts gesehen werden) die zu erledigenden Aufgaben in einem Beruf verändert hat. Computer scheinen menschliche Arbeit in Routineaufgaben ersetzt zu haben. Davon waren vor allem mäßig qualifizierte Arbeiter und Angestellte betroffen. In dieser Arbeit untersuche ich einen Teilaspekt von jenen Erklärungen, die Technologie als die treibende Kraft hinter der steigenden Lohnungleichheit sehen. Haskel und Slaughter (2002) vermuten, das technologischer Fortschritt nicht nur "skill-biased", sondern auch "sector-biased"ist. Dies würde bedeuten, dass Industriesektoren,die relativ mehr ausgebildete Arbeiter verwenden auch mehr qualifikationsbevorzugenden technologischen Fortschritt verzeichnen. Sie vermuten weiters, dass diese Tendenz die Lohnungleichheit entscheidend beeinflusst hat. Meine Resultate zeigen, dass es in einigen Ländern Beweise für diesen "sector bias" gibt. Dieser sektorale Bias scheint allerdings keinen großen Einfluss auf den relativen Lohn von gut und schlecht ausgebildeten Arbeitern gehabt zu haben. Arbeitsmarktinstitutionen könnten diesen Zustand erklären.
Abstract
(Englisch)
The wage distribution has been widening in nearly all developed countries. Changes in labour market institutions, international trade and technological advances are normally seen as the main reasons for this development. In this work I explore a part of the explanation favouring technological innovations. Skill-biased technical change is the term for innovations which favour skilled workers relatively more than unskilled workers. These innovations are thought to have changed the tasks carried out by workers and, subsequently, changed labour demand and wages. What is not yet fully clear is how SBTC works across sectors. Haskel and Slaughter (2002) conjecture that skill-intensive sectors (which are employing relatively more skilled workers than other sectors) experience larger SBTC and that this "sector bias'' influenced the movement of the skill premium. I find that there is evidence of a sector bias in several countries. However, there is no evidence that this sector bias mainly influenced the skill premium. This may be a consequence of labour market institutions, especially in Europe.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
labour market technological progress skill bias
Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeitsmarkt technologischer Fortschritt Skill Bias
Autor*innen
Oliver Reiter
Haupttitel (Englisch)
The sector bias of skill-biased technical change in recent decades.
Paralleltitel (Deutsch)
Die sektoralen Unterschiede von technologischem Fortschritt in den letzten Jahrzehnten.
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
77 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Robert Stehrer
Klassifikationen
83 Volkswirtschaft > 83.14 Einkommen, Beschäftigung, Arbeitsmarkt ,
83 Volkswirtschaft > 83.67 Produzierendes Gewerbe
AC Nummer
AC11160450
Utheses ID
23579
Studienkennzahl
UA | 066 | 913 | |
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