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Wie wissen wir, was wir wissen?
Mindgame Movies als Beispiel für die Verschiebung der klassischen Zuschauerposition
Christina Redl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Seier
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26528
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29950.33575.792665-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage in wie weit sich im Zuge der medialen Präsenz in unserer zeitgenössischen Gesellschaft eine neuartige Form der Adressierung beobachten lässt. Die von Thomas Elsaesser charakterisierten Mindgame Movies liefern hierfür eine Gruppe von Filmen, die über eine besonders rätselhafte und komplexe Erzählstruktur sowie gezielter Irritation auf kognitiver Ebene eine neue Herausforderung für den Zuschauer darstellen. Untersucht werden einerseits die Umbrüche im Kontext der postklassischen Filmkultur, die darauf ausgerichtet sind dem zunehmend medial geschulten Zuschauersubjekt einen neuartigen Erfahrungswert zu bieten, andererseits die Art und Weise wie die Komplexität der Mindgame Movies von den Zuschauern zu einer Umsetzung gelangt, um aus der Geschichte ein inhaltliches Verständnis zu gewinnen. Darin zeigt sich eine Verschiebung der klassischen Zuschauerposition als Voyeur, die den Wandel unserer Filmkultur im Sinne einer Anpassungsstrategie an das Publikum sichtbar macht. Thomas Elsaesser postuliert über das Filmformat der Mindgame Movies diesen medialen Umwandlungsprozess, das die Anforderungen der Zeit als Phänomen mit sich gebracht haben.
Abstract
(Englisch)
The present diploma thesis deals with the question whether we can notice a new way of how our medial environment tries to address us. Thomas Elsaesser characterizes a certain group of movies, which are named Mindgame Movies. These movies try to address the audience by a high complexity of their narrative structure. Mindgame Movies represent a sort of puzzle to their audience. The main question in this diploma deals with the medial changes in movies like Mindgame Movies, which established in the course of the postclassical film culture. Through this it is shown, how movies react to the progressively skilled viewer subject. The film is forced to create a new experience for the audience. Therefore Mindgame Movies are one certain example. On one hand it should be shown how the audience is able to generate their knowledge of this complex narrative structure and on the other hand we will see how the position of the audience has changed from a classical observer to an active viewer. These changes can be seen as a phenomenon of our time and medial modification of contemporary cinema.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mindgame Movies as an example for the suspension from the typical viewer as a voyeur to an active audience
Schlagwörter
(Deutsch)
Mindgame Movies als Beispiel für die Verschiebung der Zuschauerposition von einem klassischen Voyeur zum aktiven Zuschauer
Autor*innen
Christina Redl
Haupttitel (Deutsch)
Wie wissen wir, was wir wissen?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Mindgame Movies als Beispiel für die Verschiebung der klassischen Zuschauerposition
Paralleltitel (Englisch)
How do we know, what we know? Mindgame Movies as an example for the suspension of the typical viewerposition
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
97 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Seier
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
24 Theater > 24.34 Filmgattungen, Filmsparten
AC Nummer
AC10765815
Utheses ID
23708
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1