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Der Barockbildhauer Peter Widerin (1684–1760) und die Kanzeln von Melk, Mank und Maria Taferl
Vivian Englisch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ingeborg Schemper-Sparholz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26644
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29602.61224.918569-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Peter Widerin (1684–1760) kann als der führende St. Pöltner Bildhauer der Barockzeit bezeichnet werden. Heute ist sein Name fast unbekannt, obwohl er etwa maßgeblich an der Ausstattung der Stiftskirche Melk beteiligt war. Als Schwiegersohn des berühmten Baumeisters Jakob Prandtauer dürfte Widerin oft für die plastischen Ausstattungen der Bauaufgaben seines Schwiegervaters herangezogen worden sein, wie etwa in den Stiften Melk, St. Pölten oder der Wallfahrtskirche am Sonntagberg. Eine große Anzahl der Arbeiten Widerins werden auch im Zusammenhang mit dessen Nachfolgern – vor allem Joseph und Franz Munggenast – vermutet. Viele Werke können Widerin jedoch nur zugeschrieben werden, ein umfassender Überblick seines Schaffens fehlte bisher. Ziel dieser Arbeit ist es, nicht nur anhand der verfügbaren Quellen den Lebenslauf des Bildhauers nachzuzeichnen, sondern erstmals einen umfassenden Werkkatalog mit allen gesicherten und zugeschriebenen Arbeiten zusammenzustellen. In den Kanzeln der Stiftskirche von Melk und den Wallfahrtskirchen Maria Taferl und Mank finden sich drei einzelne, durch Quellen unzweifelhaft Widerin zuzuweisende und datierte Werke. Diese Arbeit stellt sie, ihr Programm sowie ihre Entstehung unter der Berücksichtigung der erhaltenen Quellen vor. Dabei wird vor allem bei der Kanzel von Maria Taferl auf bisher unpubliziertes Quellenmaterial zurückgegriffen. Da Widerin die Kanzel in Maria Taferl nach dem Vorbild jener des Passauer Doms schuf, wird auch auf diesen Einfluss eingegangen. Ebenso werden die Kanzeln, die Widerin oder seiner Werkstatt zuzuschreiben sind, vorgestellt und, basierend auf den im Hauptteil erarbeiteten Ergebnissen, bewertet. Die Arbeit wird durch einen alle bisher bekannten Quellen berücksichtigenden Überblick über Widerins Lebensgeschichte ergänzt. Abschließend werden alle Arbeiten die dem Bildhauer zuzuschreiben sind in einem Werkkatalog zusammengestellt und vorgestellt. So soll erstmals ein chronologischer Gesamtüberblick über das (mögliche) Œuvre Widerins gegeben werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Barock Plastik Niederösterreich St. Pölten Melk Maria Taferl Mank
Autor*innen
Vivian Englisch
Haupttitel (Deutsch)
Der Barockbildhauer Peter Widerin (1684–1760) und die Kanzeln von Melk, Mank und Maria Taferl
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
245 S. : zahlr. Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ingeborg Schemper-Sparholz
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.31 Bildende Künstler
AC Nummer
AC10772343
Utheses ID
23824
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
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