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Über die Entstehung und die Anfänge der Elektroakustischen Musik in ihren frühen europäischen Zentren Paris und Köln
Thomas Rappersberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfgang Fuhrmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26812
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29652.17166.707260-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit untersucht die Ursprünge sowie die Anfangsjahre der Elektroakustischen Musik, die in der Mitte des 20 Jahrhunderts entstanden ist. Nachdem elektroakustische Musikinstrumente jedoch bereits wesentlich früher vorhanden waren, wird einleitend ein Überblick über technische Entwicklungen in diesem Bereich gegeben, der in der Beobachtung mündet, dass diese Entwicklungen keine grundlegenden Neuerungen mit sich brachten. Die neuen Musikinstrumente wurden bis dahin lediglich als Ergänzung des Orchesterapparates eingesetzt und hatten primär die Aufgabe, bekannte Klangfarben zu imitieren oder zu erweitern, hatten aber keine weitreichenden Auswirkungen auf das Musikschaffen. Daher kann bis zur Jahrhundertmitte nicht von Elektroakustischer Musik im Sinne eines radikal anderen Umgangs mit Musik die Rede sein. Es bedurfte über den Einsatz von technischen Medien hinaus noch weiterreichender theoretischer Konzepte, um rückblickend die Verwendung des Begriffs „Elektroakustische Musik“ zu rechtfertigen. Im Hauptteil werden dann die eigentlichen Wurzeln der Elektroakustischen Musik in ihren zwei frühen europäischen Zentren Paris und Köln untersucht und einander vergleichend gegenübergestellt. Es zeigen sich hier grundlegende Unterschiede in den Ursprüngen, die sich in weiterer Folge ebenso in den jeweils spezifischen theoretischen sowie praktischen Herangehensweisen manifestieren. Während die Pariser Musique concrète sich aus einer grundlegenden Erneuerung des Musikbegriffs entwickelte und die technischen Möglichkeiten der Elektroakustik anfänglich lediglich zur Speicherung, Bearbeitung und Wiedergabe von Klängen benutzte, entstand die Elektronische Musik in Köln aus dem Bestreben, im Sinne eines konsequenten Verwirklichens des seriellen Kompositionsansatzes, die Klangfarbe selbst mit Tongeneratoren komponieren zu können. Im weiteren Verlauf wird gezeigt, dass anfängliche Differenzen dieser beiden Strömungen der Elektroakustischen Musik nach und nach an Bedeutung verlieren und die Schulen sich von ihren ursprünglichen Ansätzen langsam entfernen, sodass eine Trennung der Elektroakustischen Musik in die Pariser und die Kölner Schule nur in den jeweiligen Anfangsjahren sinnvoll erscheint und sich im Lauf der Entwicklung in einem allgemeiner gefassten Begriff von Elektroakustischer Musik auflöst.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Elektroakustik
Autor*innen
Thomas Rappersberger
Haupttitel (Deutsch)
Über die Entstehung und die Anfänge der Elektroakustischen Musik in ihren frühen europäischen Zentren Paris und Köln
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
106 S. : zahlr. Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Fuhrmann
Klassifikation
24 Theater, Film, Musik > 24.60 Musikformen, Musikgattungen: Allgemeines
AC Nummer
AC10771316
Utheses ID
23985
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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