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Phänomene der Oktavillusion
Harald Schandara
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christoph Reuter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26815
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30352.79142.196470-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Wahrnehmung eines Schallereignisses, zum Beispiel eines Klanges mit einer bestimmten Tonhöhe, Intensität und Dauer, ausgehend von einem bestimmten Punkt im Raum, basiert auf verschiedenen Stufen der Verarbeitung. Jede dieser Stufen ist ein auf genau die gegebene Aufgabe spezialisierter Mechanismus (Deutsch 1976, S.1). Um diese Mechanismen untersuchen zu können benötigt man einen Stimulus, welcher eine vorhersagbare Reaktion des Wahrnehmungsapparates evoziert. Wenn die Sinne etwas hervorrufen, das unreal (Illusion) oder gar unmöglich (Paradox) ist, wie zum Beispiel die endlose Treppe von Escher, oder das auditive Pendant dazu, die Shepard Tones, ergeben sich daraus zwangsläufig eine Reihe von Fragen und Möglichkeiten. Hören ist die ständige Beurteilung von physikalischen Ereignissen vom Hörapparat. Das Phänomen der Oktavillusion ist seit seiner Entdeckung in Zusammenhang mit unterschiedlichsten Fragestellungen für Experimente herangezogen worden. Eines der ersten Erkenntnisse war die Abhängigkeit der von den Versuchspersonen wahrgenommenen Perzepte von der Händigkeit. Rechtshänder/innen tendieren dazu den höheren Ton rechts zu hören, Linkshänder/-innen zeigen diese Tendenz nicht (Deutsch 1974, S.1). Die Stimuli sind bei einem überwiegenden Teil der Experimente über Kopfhörer präsentiert worden, wobei es keine Rolle gespielt hat wenn die Kopfhörer verdreht worden sind, das Perzept der jeweiligen Versuchsperson ist dadurch nicht beeinflusst worden. Auch im Zusammenhang mit der Händigkeit steht die Theorie der Ohr-Dominanz, nach welcher ein Ohr über das andere dominiert. Unter bestimmten Voraussetzungen werden Stimuli, welche beiden Ohren präsentiert werden, eher mit einem, dominanten Ohr wahrgenommen (Deutsch, Roll 1976, S.5). Auch bei diesem Experiment hat das Umdrehen der Kopfhörer keine Auswirkungen auf die Perzepte gezeigt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Oktavillusion Auditorische Szenenanalyse Händigkeit Diana Deutsch
Autor*innen
Harald Schandara
Haupttitel (Deutsch)
Phänomene der Oktavillusion
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
78 S. : Ill., graph. Darst., Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christoph Reuter
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung
AC Nummer
AC10771497
Utheses ID
23988
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
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