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Beweggründe und Voraussetzungen für die gemeinsame Austragung der Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine
eine sozialgeographische Analyse
Dominik Seeböck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Peter Jordan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26842
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29801.88601.310569-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Fußballeuropameisterschaft der Männer hat sich zu einem bedeutungsvollen, internationalen sportlichen Bewerb entwickelt, welcher im Zuge der Globalisierung politische, ökonomische und soziale Anforderungen an diverse Unternehmen, Verbände, Organisationen und Staaten stellt. 2012 wurde die 14. Fußballeuropameisterschaft der Männer in Polen und in der Ukraine ausgetragen - zwei Staaten und Nationen, die seit Beginn ihrer Existenz miteinander interagieren, kulturell verflochten sind und infolgedessen die Gastgeber der UEFA-Euro 2012 waren. Aufgrund der vielschichtigen Funktionen des sportlichen Events bot das Turnier zusätzlich beiden Staaten die Möglichkeit, Nachhaltigkeit im Fußball, in der permanenten Infrastruktur, im Tourismus, in der Gesellschaft und in der Politik zu erzielen. Die Ansätze der handlungsorientierten Sozialgeographie eignen sich, um die Beweggründe und Voraussetzungen der gemeinsamen Austragung der Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine zu erforschen. Infolge der Anwendung von Literaturrecherchen und Experteninterviews konnten mehrere Forschungsfragen bearbeitet werden. Der Aufklärung des politischen Diskurses, ob die UEFA-Euro 2012 als Ausdruck und bisheriger Höhepunkt der bilateralen Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine gelten kann und inwieweit das Turnier die politische Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten intensiviert hat, wurde nachgegangen. Von Interesse war ebenfalls die Rolle die Fußballeuropameisterschaft 2012 im Bezug auf die außen- und innenpolitische Zerrissenheit der Ukraine. Im Zuge der Arbeit wurde auch die Nachhaltigkeit der infrastrukturellen Maßnahmen erläutert, die für das Turnier in Polen und der Ukraine umgesetzt wurden. Hinzu kam der touristische Aspekt einer Fußballeuropameisterschaft, denn dieses Turnier kann positive Auswirkungen auf den Fremdenverkehr der Gastgeberländer haben. Die Antworten auf die Forschungsfragen fielen differenziert aus. So kann die UEFA-Euro 2012 als bisheriger Höhepunkt der bilateralen Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine angesehen werden, jedoch führte das Turnier zu keiner Intensivierung der Kooperation. Zusätzlich verpuffte die politische Einigkeit der Ukraine nach dem Abpfiff des Turniers. Schlussendlich verhalf das Turnier beiden Staaten, die Infrastrukturen im Tourismus und Verkehr weiter zu entwickeln und die internationale Reputation zu verbessern. Trotzdem wird dem Staat Polen, auch aufgrund der EU-Mitgliedschaft, ein nachhaltigerer Effekt im Tourismus und im Verkehr prognostiziert als seinem Nachbarstaat Ukraine.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Polen Ukraine Fußballeuropameisterschaft 2012
Autor*innen
Dominik Seeböck
Haupttitel (Deutsch)
Beweggründe und Voraussetzungen für die gemeinsame Austragung der Fußballeuropameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine sozialgeographische Analyse
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
147 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Jordan
Klassifikation
74 Geographie > 74.09 Sozialgeographie
AC Nummer
AC10755532
Utheses ID
24013
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1