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Erwachsenwerden im kulturellen Vergleich
das Erleben der Phase des Emerging Adulthood und der Kriterien des Erwachsenwerdens bei ÖsterreicherInnen und UngarInnen
Nora Sandor
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Sirsch
DOI
10.25365/thesis.26843
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30302.58793.451561-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt die von Arnett (2000a) geprägte Phase des Emerging Adulthood (Altersbereich von 18 bis 29 Jahre) im kulturellen Vergleich. 610 männliche und weibliche Personen aus Österreich und Ungarn, mit einem Altersdurchschnitt von 23.1 Jahren nahmen an der online-Untersuchung, in deutscher beziehungsweise ungarischer Sprache, teil. Der verwendete Fragebogen bestand aus Items zu soziodemographischen Variablen, zu sozialen Übergängen, zu Kriterien für das Erwachsenwerden, zum subjektiven Erwachsenenstatus, zum Erleben der Phase des Emerging Adulthood, zum Optimismus und zu Zukunftsperspektiven, zum politischen Interesse und zum erlebten Einfluss politischer Vergangenheit. Die Ergebnisse zeigen, dass ungarische Emerging Adults eher auf reproduktive und österreichische Emerging Adults auf produktive soziale Übergänge fokussiert sind. Individualismus, familiäre Kompetenzen und normentsprechendes Verhalten werden von österreichischen wie auch von ungarischen Emerging Adults als wichtige Kriterien für das Erwachsenwerden bewertet. Mehr ungarische Emerging Adults fühlen sich als nur teilweise erwachsen, als österreichische Emerging Adults, die sich bereits eher als erwachsen wahrnehmen. Ältere Teilnehmer und Teilnehmerinnen fühlen sich eher erwachsen als jüngere Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Die momentane Phase im Leben der Emerging Adults wird als Zeit der Erprobung verschiedener Möglichkeiten und der Exploration erlebt. Österreichische Emerging Adults richten den Fokus auf die eigene Person, während sich ungarische Emerging Adults „dazwischen fühlen“, sich also weder als jugendlich, noch als erwachsen wahrnehmen. Alltagsgedanken und die zukünftige Lebensqualität werden in beiden Ländern optimistisch empfunden, während die Zukunftsperspektiven, unter der Beachtung der politischen Situation des Heimatlandes, pessimistisch sind. Das politische Interesse ist bei Österreichern und Österreicherinnen eher vorhanden, als bei Ungarn und Ungarinnen. Ungarische Emerging Adults erleben den Einfluss der politischen Vergangenheit (Demokratie beziehungsweise Kommunismus) intensiver als österreichische Emerging Adults, wobei materielle Werte für beide Gruppen bedeutend sind. In beiden Ländern kann von der Phase des Emerging Adulthood ausgegangen werden, wobei kulturelle Unterschiede bestehen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Emerging Adulthood im kulturellen Vergleich
Autor*innen
Nora Sandor
Haupttitel (Deutsch)
Erwachsenwerden im kulturellen Vergleich
Hauptuntertitel (Deutsch)
das Erleben der Phase des Emerging Adulthood und der Kriterien des Erwachsenwerdens bei ÖsterreicherInnen und UngarInnen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
199 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Sirsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC10788003
Utheses ID
24014
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
