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Eine Untersuchung zum Zusammenhang zwischen 2D:4D Fingerlängenverhältnis und sexuellen Fantasien
Birgit Genner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Andreas Hergovich
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26940
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29716.73151.976570-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Als indirekter Marker für die Testosteronmenge, welche pränatal im Körper ei-nes Menschen zirkuliert, ist das Fingerlängenverhältnis des Zeige- und Ringfingers ei-ner Person (2D:4D) von großem wissenschaftlichen Interesse. Bislang zeigten einige Untersuchungen, dass das Fingerlängenverhältnis eines Menschens nicht nur sexuell dimorph ist (Frauen haben durchschnittlich ein um 0.5 Standardabweichungen niedrige-res Fingerlängenverhältnis als Männer), sondern auch Unterschiede in spezifischen Themen innerhalb der Geschlechter zeigt. Die aktuelle Untersuchung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang des Fingerlängenverhältnisses einer Person zu Aspekten der menschlichen Sexualität, wobei vorangegangene Untersuchungen teils inkonsistente Ergebnisse erbrachten. Mittels computergestützter Vermessung der Fingerlängendiffe-renzen des Zeige- und Ringfingers der VersuchsteilnehmerInnen von Seiten der beiden Versuchsleiterinnen und der Vorgabe eines mehrseitigen Fragebogens wurden die un-tersuchten Variablen erhoben. Zwischen den Variablen sexuelle Orientierung, Sexual-verhalten, Soziosexualität, Sexualtrieb und sexuelle Fantasien und dem Fingerlängen-verhältnis einer Person konnte jedoch in der vorliegenden Untersuchung von insgesamt 242 Versuchspersonen kein aussagekräftiger Zusammenhang gefunden werden. Eben-falls wurden im Zuge der vorliegenden Untersuchung schriftlich festgehaltene sexuelle Fantasien von insgesamt 85 Versuchspersonen quantitativ ausgewertet und in Bezug zu deren Fingerlängenverhältnissen gesetzt. Die in Anlehnung an Zurbriggen und Yost (2004) entstandenen 12 Kategorien Dominanz, Unterwerfung, Verlangen Selbst, Ver-langen Fremd, Emotional Romantisch, Explizit Sexuell, Eine Person, Mehr als eine Person, Rahmen, Dritte Person, Sexueller Genuss Selbst, Sexueller Genuss Fremd zeig-ten teilweise Geschlechtsunterschiede sowie statistisch signifikante Zusammenhänge zu den Fingerlängendifferenzen der betreffenden Personen. Weiterführende Untersuchun-gen sind jedoch notwendig, um die Aussagekraft der erhaltenen Ergebnisse besser be-leuchten zu können.
Abstract
(Englisch)
As an indirect indication of the prenatal testosterone level in the human body, the length ratio of the second and fourth digits (2D:4D) is of great scientific interest. Past studies have shown that the human digit ratio is not only sexually dimorph (fe-males have an average of 0.5 standard deviations more than males), but also differs within the gender groups. In this current study the relation between the digit ratio and the sexuality of a person is examined, since past studies have shown inconsistant results. The digit ratios were measured computerised by the two examiners and the variables were gathered with a paper and pencil questionnaire. The result of 242 measured digit ratios of males and females in this study shows no significant relationship between the examined variables sexual orientation, sexual behaviour, sociosexuality, sexdrive, sexu-al fantasies and the digit ratio. Also, 85 test subjects were questioned in writing about their sexual fantasies. The answers were analysed quantitatively and related to the digit ratios. Based on earlier results of Zurbriggen and Yost (2004), twelve categories were conducted to show gender and intra-class differences in the content of sexual fantasies: Dominance, submission, sexual pleasure (experienced by the self or by another person), sexual desire (experienced by the self or by another person), emotional-romantic, ex-plicit-sexual, frame and third-person narrative. Several significant gender differences concerning the digit ratio and their sexual fantasies can be detected, however, further studies are needed to examine this phenomenon in more detail.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
2D:4D digit ratio sexual fantasies
Schlagwörter
(Deutsch)
2D:4D Fingerlängenverhältnis sexuelle Fantasien
Autor*innen
Birgit Genner
Haupttitel (Deutsch)
Eine Untersuchung zum Zusammenhang zwischen 2D:4D Fingerlängenverhältnis und sexuellen Fantasien
Paralleltitel (Englisch)
A Survey of the relationship between 2D:4D digit ratio and sexual fantasies
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
170 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andreas Hergovich
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.69 Sozialpsychologie: Sonstiges ,
77 Psychologie > 77.85 Sexualpsychologie ,
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC10811797
Utheses ID
24102
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1