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Schwierigkeiten und Probleme der Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien mit dem österreichischen Gesundheitssystem
Helena Franges-Vidovic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hanna Mayer
DOI
10.25365/thesis.26958
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29644.57380.544060-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
„Migration und Gesundheit“ ist ein in der Öffentlichkeit immer öfter diskutiertes Thema, da immer mehr Studien aufzeigen, dass Migranten mehr gesundheitliche Probleme aufweisen als die einheimische Bevölkerung. Daher ist das Ziel dieser Arbeit den Gesundheitszustand der Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien im Vergleich der österreichischen Bevölkerung, sowie die Schwierigkeiten und Probleme der Migranten mit dem österreichischen Gesundheitswesen zu beleuchten. Ein weiteres Ziel dieser Diplomarbeit ist es, Lösungsvorschläge für diese Probleme aufzuzeigen.
Der erste Teil der Arbeit beschreibt den literarischen Hintergrund und den aktuellen Forschungsstand zum Thema „Migration und Gesundheit“.
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse der offenen Interviews, welche in Muttersprache durchgeführt wurden, anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring interpretiert und analysiert. Diese Ergebnisse zeigen, dass Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien unter anderem das Gefühl haben, dass sie in Arztpraxen „schnell abgefertigt“ werden und dies beziehen sie auf ihren Migrantenstatus. Daher neigen sie sich zurückzuziehen und Arztbesuche komplett zu vermeiden. Ein weiteres Problem ist, dass viele Migranten schlechte Deutschkenntnisse haben und so das medizinische Personal und deren Anweisungen oft nicht richtig verstehen, was die Behandlung erschwert.
Daher sind die wichtigsten Wünsche und Anregungen der Migranten, dass sich Ärzte und Pflegepersonen mehr Zeit für sie nehmen und freundlicher sind und dass Dolmetscherdienste in medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern sehr effizient wären.
Abstract
(Englisch)
“Migration and health” is an increasingly debated public issue, because migrants are known to have more health related problems than the native population. Therefore, this work aims to describe the current health status of the ex-Yugoslavian immigrants compared to the Austrian population, as well as to point out their difficulties and problems with the Austrian health care system and give recommendations how to solve those.
The first part of this work describes the literary background and the current state of research on the issue of “migration and health”.
The second part contains the results of open-ended interviews, which were conducted in native language and interpreted using the qualitative content analysis according to Mayring. Those results show that, amongst other things, immigrants from former Yugoslavia have the feeling that they are "quickly dispatched” in doctors’ offices, because of their immigrant status. Thus they tend to resign and stop going to the doctor at all. Another problem is that many ex-Yugoslavian immigrants have poor German language skills, so they often do not understand the medical personnel and their instructions for further treatment.
Therefore the most important requests and suggestions of the interviewed migrants were that they would like the doctors and medical staff to take more time for them and that they should act more friendly. They also pointed out that it would be very important to have interpretation services in hospitals and other health care institutions.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Migration Gesundheit soziale Ungleichheit transkulturelle Pflege ehamaliges Jugoslawien
Autor*innen
Helena Franges-Vidovic
Haupttitel (Deutsch)
Schwierigkeiten und Probleme der Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien mit dem österreichischen Gesundheitssystem
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
101 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hanna Mayer
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC10803744
Utheses ID
24115
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
