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Der Einfluss von Übertraining und Überbelastung auf Erkrankungen der oberen Atemwege bei Langläufer(innen) während der Wettkampfperiode
Sabrina Rath
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Barbara Wessner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.26980
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30230.52282.672953-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Rationale: Langläufer(innen) sind während der Wettkampfperiode hohen Stressbelastungen ausgesetzt, wodurch es zu physischen und psychischen Überbelastungen kommen kann. Ziel der Pilotstudie ist, zu beobachten, inwieweit Langläufer(innen) während einer Wettkampfperiode Anzeichen einer Überbeanspruchung zeigen und ob es zu einem häufigen Auftreten von Erkrankungen der oberen Atemwege kommt. Ob es diesbezüglich einen Zusammenhang mit dem Stress- und Erholungszustand der Sportler(innen) gibt, stellt einen weiteren wichtigen Aspekt dieser Arbeit dar. Methode: 8 Langläufer(innen) wurden während der Wettkampfperiode mittels Erholungs-Belastungsfragebogen (Rest-Q) und einem Krankheitssymptomfragebogen untersucht. Das Ausfüllen des Rest-Q erfolgte vor, nach und drei Tage nach einem Rennen. In Trainingswochen ohne Wettkampf wurde in der Wochenmitte und am Wochenende ausgefüllt. Im Anschluss wurden die Stress- und Erholungsscores errechnet und unterschiedlichen Belastungsperioden und vier generellen und sportspezfischen Stress- und Erholungsskalen zugeordnet. Das Auftreten von Krankheitssymptomen wurde täglich ermittelt und den Belastungsperioden zugeordnet Ergebnisse: Die Stress- und Erholungsscores zeigten keine signifikanten Unterschiede innerhalb der verschiedenen Belastungsperioden. Insgesamt konnten 17 Erkrankungen der oberen Atemwege festgestellt werden. Bei der Analyse der Häufigkeit des Auftretens von Erkrankungen innerhalb der Belastungsperioden konnten keine Unterschiede gefunden werden. Die Ermittlung des Zusammenhangs zwischen dem Auftreten von Erkrankungen und den Stress- und Erholungsscores zeigte einen positiv signifikanten Zusammenhang (r=0,756; p=0,030) zwischen den „sportspezifischen Erholungsskalen“ in der Belastungsperiode „Vor einem Wettkampf“ und dem Auftreten von Erkrankungen in derselben Periode. Beim Geschlechtervergleich der Stress- und Erholungsscores zeigten die Männer signifikant (p=0,029) höhere Werte in den sportspezifischen Erholungsskalen „Vor einem Wettkampf“ als die Frauen. Fazit: Entgegen der Erwartungen konnten keine erhöhten psychischen Stressbelastungen während der intensiven Wettkampfperiode festgestellt werden. Auch ein häufigeres Auftreten von Erkrankungen der oberen Atemwege konnte aufgrund von fehlenden Referenzwerten aus anderen Trainingsperioden nicht beobachtet werden. Für eine zukünftige Folgestudie wäre eine Durchführung mit mehr Studienteilnehmer(innen) über einen längeren Zeitraum und die Erfassung physiologischer Parameter zusätzlich zu dem Rest-Q sinnvoll, um genauere und aussagekräftigere Ergebnisse erzielen zu können.
Abstract
(Englisch)
Purpose: Cross country skiers are facing high levels of stress during competition periods, which can cause physical and psychological overstress. The goal of this pilot study is to observe if cross country skiers show signs of overstraining or have more frequent upper respiratory tract diseases during competition phases. Furthermore, the study investigates whether this correlates with the stress and relief states of the athletes. Method: During a competition period 4 female and 4 male cross country skiers were surveyed with the recovery stress questionnaire (Rest-Q) as well as a disease symptom questionnaire. The Rest-Q was filled out before, during and three days after a race. In training weeks without competitions it was furthermore filled out in the middle and at the end of the week. The stress and recovery scores were derived from the questionnaires and matched with different stress periods well as four stress and recovery scales (general and sports specific stress and recovery scale). The appearance of disease symptoms was observed daily and assigned to the stress periods. Results: The stress and recovery scores did not show significant differences amongst the various stress periods. In total, 17 upper respiratory tract diseases were observed. The frequency of these diseases did not significantly change during the various stress periods. However, a significant correlation between the appearance of the diseases and the stress and recovery scores was determined: In the periods “before competition” there was a positive correlation (r=0,756; p=0,030) between the “sports specific recovery scales” and the appearance of the disease. The gender comparison showed that men had significantly higher values (p=0,029) for sports specific recovery scales in the period “before competition” than women. Conclusion: Despite the expectations, no increased psychological stress was determined during intensive competition periods. Because of missing reference values from other training periods, no increased appearance of upper respiratory tract diseases was recorded during competition periods. Future studies should have a higher sample size over a longer time frame, and they should determine physiological parameters in addition to the Rest-Q to get more precise and meaningful results.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Overtraining upper respiratory tract diseases
Schlagwörter
(Deutsch)
Übertraining Erkrankung der oberen Atemwege
Autor*innen
Sabrina Rath
Haupttitel (Deutsch)
Der Einfluss von Übertraining und Überbelastung auf Erkrankungen der oberen Atemwege bei Langläufer(innen) während der Wettkampfperiode
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
102 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Barbara Wessner
Klassifikation
76 Sport > 76.10 Sport, Sportwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC10752311
Utheses ID
24137
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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