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Know Skateboarding
soziale Praxis einer modernen jugendkulturellen Bewegungsform
Stefan Karlsreiter
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Michael Kolb
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27249
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29393.19601.608955-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der Versuch, dem Trendsport auf der Spur zu bleiben, erweist sich aus Sicht der Methodologie und Methodik schwierig. Die wissenschaftliche Untersuchung von einzelnen Aspekten jugendlicher Trendsportgruppierungen hält die Sportwissenschaft, dank der Aktualität des Themas gepaart mit der Problematik des Erforschens, in ihrem Bann. Der Kenntnisstand über spezielle Trendsportarten weist erhebliche Lücken auf, doch bieten diese ein spannendes Untersuchungsfeld für die Sportwissenschaft (Schwier 2010, S. 120 ff). Die vorliegende Magisterarbeit befasst sich mit der jugendkulturellen Bewegungsform Skateboarden. Ziel ist es die Bewegungsform umfassend zu beleuchten und die Bewegungsmuster zu erfassen. Zur Erhebung der Daten wurde eine systematische teilnehmende Beobachtung über den Zeitraum von sechs Monaten in einem Skatepark und einer Skatehalle in der Stadt Wien durchgeführt. Ziel war es die sozialen Gepflogenheiten sowie die Bewegungsmuster der Skateboard-Szene aufzuzeigen. Des Weiteren wird in der Arbeit erklärt, ob in Skateparks/hallen eine soziale Praxis stattfindet und wie die gruppenspezifischen Umgangsformen aussehen. In der dritten Fragestellung werden Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen Skatepark und Skatehalle erörtert. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Bewegungsform Skateboarden im Skatepark in den Grundzügen gleich ausgeführt wird wie in der Skatehalle. Das Verhalten unterscheidet sich nur dahingehend, dass die Aktiven in der Skatehalle eine deutlich distanziertere Haltung zu Anderen aufweisen als im Skatepark. In Bezug auf das Bewegungsmuster ist zu erkennen, dass Skateboarden in einem individuellen Stil ausgeführt wird. Man orientiert sich an gruppenspezifischen Merkmalen, jedoch steht die Kreativität im Vordergrund. Hinsichtlich der sozialen Praxis kann behauptet werden, dass das Miteinander beim Skateboarden zweitrangig ist. Bevorzugt erfolgt eine spontane und selbstregulierte Organisation in Kleingruppen. Es findet kein direkter Wettkampf statt. Das Erlernen der Tricks erfolgt durch das Beobachten und Nachahmen Anderer. Sowohl der Skatepark als auch die Skatehalle stellen eine Bühne zum Präsentieren der Tricks dar.
Abstract
(Englisch)
Attempting to come on track of the origin of trend sports proves to be difficult from the perspective of methodology and methods. Due to the topicality of the issue along with the issue of exploring, the various aspects of trend sport among young people keep the sport science an occupied field of study (Schwier 2010, S. 120 ff). The knowledge of specific trend sports has significant gaps, which provide an exciting field of study for scientific papers like this. The present thesis deals with the youth culture movement form skateboarding. The aim is to examine the form of movement and comprise the movement pattern. To collect the empirical data, a systematic participant observation over a period of six months in an in- and outdoor skate park in the city of Vienna was conducted. The aim was to identify the social habits and movement patterns of the skateboard scene. The paper further shows, whether in skate parks a social practice takes place and how the group-specific manners are. The third research question discusses the differences and similarities between the manners in in- and outdoor skate parks. The results have shown that the movement is performed similar in both in- and outdoor skate park. The behaviour differs only to the extent that the participants in the indoor skate park have a significantly more detached attitude to others than in outdoor skate parks. Concerning the movement pattern one can say that skateboarding is performed in a unique style. It is based on group-specific features, but the creativity is paramount. In terms of social practice can be argued that the coexistence in skateboarding is secondary. The participants prefer a spontaneous and self-regulated organization in small groups. To learn tricks the participants observe and imitate each other. Both the skate park and the indoor skate park provide a platform for presenting the tricks, however no direct competition takes place.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
movement patterns youth culture skateboarding
Schlagwörter
(Deutsch)
jugendkulturelle Bewegungsform Skateboarden Skateboardparks
Autor*innen
Stefan Karlsreiter
Haupttitel (Deutsch)
Know Skateboarding
Hauptuntertitel (Deutsch)
soziale Praxis einer modernen jugendkulturellen Bewegungsform
Paralleltitel (Deutsch)
Alles über Skateboarden
Paralleltitel (Englisch)
Know Skateboarding
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
106 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Kolb
Klassifikation
76 Sport, Freizeit, Erholung > 76.19 Sportarten: Sonstiges
AC Nummer
AC10770613
Utheses ID
24367
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1