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Komik und Satire in der Katharina Kafka-Reihe Edith Kneifls
Rebecca Ungerboeck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ingrid Cella
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27278
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29174.87854.912664-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Diplomarbeit wird die Katharina Kafka-Reihe der österreichischen Autorin Edith Kneifl hinsichtlich Komik und Satire untersucht. Bei dieser Reihe handelt es sich – zumindest zum momentanen Zeitpunkt noch – um eine Trilogie, die aus den Bänden "Schön tot" (2010), "Stadt der Schmerzen" (2011) und "Blutiger Sand" (2012) besteht. Eingangs wird ein Einblick in die Fülle an Definitionsmöglichkeiten, die um den Komik- sowie den Satirebegriff besteht, gegeben. Dieses Kapitel verdeutlicht, wie breit dieses Themenfeld ist. Zunächst werden die beiden Begriffe deshalb von anderen Termini wie etwa der Groteske oder der Ironie abgrenzt. Das Textkorpus wird im Anschluss darauf in Hinblick auf allgemeine Charakteristika beleuchtet. Den Einzelanalysen folgen vergleichende Analysen. Die Amateurdetektive Kafka und Orlando sorgen für eine Vielzahl komischer und satirischer Momente innerhalb der Katharina Kafka-Reihe. Orlando verkörpert den Komikbegriff regelrecht. Ihre Streitigkeiten lassen zudem immer wieder eine gewisse Komik entstehen. Zentral ist die Darstellung von Kafka und Orlando als gewöhnliche Menschen. Sie agieren zwar oftmals heldenhaft, werden dabei aber menschlich porträtiert. Auf diese Weise können die Romane ihr komisches und satirisches Potential bestmöglich entfalten. Zu den Gemeinsamkeiten der drei Romane zählen die gesellschaftskritischen Momente. Diese kommuniziert die Autorin ihren LeserInnen durch den Einsatz von Komik und Satire. Kneifl verwendet umgangssprachliche Wörter und Phrasen und erschafft unkonventionelle Kollokationen, wodurch es zur Entstehung sprachlicher Komik kommt. Die komische Wirkung des Inhalts kann sich dadurch noch besser entfalten. Nicht zuletzt amüsiert Orlandos Habitus in allen drei Romanen die LeserInnen. Vor allem sind es aber Kafka und Orlando als Team, über die die LeserInnen schmunzeln oder gar lachen müssen. Am Versuch, die Bücher dieser Reihe einem gewissen Genre zuzuordnen, wird man scheitern. Jeder der Romane weist Elemente verschiedener Genres auf. Auch die Wahl der Schauplätze fiel ganz unterschiedlich aus. Darüber hinaus unterscheidet sich "Blutiger Sand" insofern von den anderen Romanen der Reihe, als dass dieser Band in seiner Gesamtwirkung am wenigsten erheiternd ist.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Katharina Kafka-Reihe Edith Kneifl Komik und Satire Verkörperung des Komikbegriffes Gesellschaftskritik
Autor*innen
Rebecca Ungerboeck
Haupttitel (Deutsch)
Komik und Satire in der Katharina Kafka-Reihe Edith Kneifls
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ingrid Cella
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC10782559
Utheses ID
24389
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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