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Traumareaktivierung und Posttraumatische Belastungsstörung im Alter
Sandra Strassmair
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Monika Linhart
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27351
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29654.99673.100462-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Vor dem Hintergrund der historischen Gegebenheiten in der europäischen Vergangenheit gibt es in Deutschland und Österreich eine hohe Traumaprävalenz in der älteren Bevölkerung. Kriegstraumata und Traumata durch sexuelle Gewalt stehen dabei an oberster Stelle. Kindheits- und Jugendtraumatisierungen können im Alter aus verschiedenen Gründen reaktiviert werden und die Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden der alten Menschen beeinflussen und zu Problemen in der pflegerischen Versorgung dieser Personen führen. Ziel: Ziel der Arbeit ist es, ein Bewusstsein für die Traumareaktivierung und die Posttraumatische Belastungsstörung im Alter zu schaffen. Es soll Klarheit in verschiedene Begrifflichkeiten gebracht werden und die Hintergründe, auslösende Faktoren und mögliche Erscheinungsformen sollen beleuchtet werden. Zudem sollen potenzielle Implikationen und konkrete Pflegemaßnahmen für die Pflegepraxis abgeleitet werden. Methode: Basierend auf aktuellen Studien und Büchern zur Thematik, die vorwiegend über die Datenbanken Scopus und den Service „U:search“ der Universität Wien, sowie dem Online Katalog der Universitätsbibliothek Wien, gefunden wurden, werden die Ergebnisse mittels einer integrativen Literaturanalyse zusammengefasst. Ergebnisse: Es geht klar aus den analysierten Untersuchungen hervor, dass Traumatisierungen entweder bis ins Alter oder aber im Alter erneut posttraumatische Reaktionen und Belastungen hervorrufen können. Die Lebensqualität, das Wohlbefinden und die psychische sowie die körperliche Gesundheit der Betroffenen kann davon stark eingeschränkt werden. Durch gezielte Biografiearbeit, verschiedene spezielle Pflegeinterventionen und Sensibilität im Umgang mit dem Klientel können Retraumatisierungen vermieden werden. Dadurch kann Vertrauen aufgebaut und so Entlastung in schwierige Pflegebeziehungen gebracht werden. Fazit: Daher besteht die dringende Notwendigkeit auf die Problematik aufmerksam zu machen, sie auch in der Aus- und Weiterbildung zu thematisieren und die Forschung in diesem Bereich weiter voranzutreiben.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
LOSS PTSD
Schlagwörter
(Deutsch)
Trauma Traumareaktivierun Posttraumatische Belastungsstörung Alter PTBS verzögerte PTBS Pflege
Autor*innen
Sandra Strassmair
Haupttitel (Deutsch)
Traumareaktivierung und Posttraumatische Belastungsstörung im Alter
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
X, 116 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Monika Linhart
Klassifikationen
01 Allgemeines > 01.99 Allgemeines: Sonstiges ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft ,
08 Philosophie > 08.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.03 Methoden und Techniken der geisteswissenschaftlichen Forschung ,
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC10799909
Utheses ID
24456
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1