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Marine organisms as producers of new drugs against neurodegenerative diseases
Dagmar Pretsch
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Liselotte Krenn
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29871.58650.493664-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Alzheimer und Parkinson sind die am häufigsten auftretenden neurodegenerativen Erkrankungen, wobei hauptsächlich ältere Menschen davon betroffen sind. Zu beiden gehören pathologische Veränderungen wie die Aggregation fehlgefalteter Proteine, welche sich in Folge extrazellulär oder intraneuronal ablagern. Die Erkrankungsursachen sind noch unklar, was eine Wirkstofffindung sehr erschwert. Ohne definierten Angriffspunkt erscheint die Wirkstoffsuche in einem lebenden Organismus, wie zu Beispiel in C. elegans, eine vielversprechende Alternative zu sein. Der hermaphrodite Wurm produziert homozygote Nachkommen, ohne auf eine Paarung angewiesen zu sein. Das und die kurze Lebensdauer dieser Nematoden ermöglichen die Wirkstoffsuche im Hoch-Durchsatzverfahren. In dieser Arbeit wurden verschiedene Substanzen gegen die ß-amyloid- und α-synuclein-Toxiziät getestet. Dazu verwendeten wir verschiedene transgene Wurmstämme, welche das humane Peptid gemeinsam mit GFP exprimieren. Als positive Kontrolle wurden aktive Substanzen wie Koffein, Thioflavin, Reserpin und ein Extrakt der Pflanze Bacopa monnieri verwendet. Diese sind hinsichtlich ihrer protektiven Eigenschaften gut untersucht. Um die Wirkstoffe genauer zu charakterisieren, verwendeten wir 2 zusätzliche transgene Stämme. Einen Stamm, um zu überprüfen, ob die Plaquebildung beeinflusst wird, und einen weiteren, ob der Wirkmechanismus der getesteten Substanzen auf einen erhöhten Metallothioneingehalt zurückzuführen ist.
Abstract
(Englisch)
Alzheimer and Parkinson are the most prevalent neurodegenerative diseases affecting mainly the elderly population. The pathogenic mechanism involves the aggregation and deposition of abnormally folded proteins, either extra-cellular or intra-neuronal. Until now the cause of developing such a disease is unclear. But without a target a screening method can hardly be set up and therefore an animal screening model like C. elegans seems a promising tool. This hermaphrodite produces its own homozygous line without mating. This advantage together with the short life span enables a high-throughput screening. To screen SeaLifePharma`s compounds against ß-amyloid and α-synuclein toxicity we used transgenic strains expressing the human peptide together with GFP. As positive controls served caffeine, thioflavine, reserpine and an extract of Bacopa monnieri which are known to be protective against this toxicity. To further evaluate compounds mode of action we tested if they are able to inhibit plaque formation and if they increase the metallothionein level after exposition.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Alzheimer Parkinson C. elegans High-throuput screening plaqueformation metallothionein
Schlagwörter
(Deutsch)
Alzheimer Parkinson C. elegans Hoch-Durchsatzverfahren Ablagerung Plaquebildung Metallothionein
Autor*innen
Dagmar Pretsch
Haupttitel (Englisch)
Marine organisms as producers of new drugs against neurodegenerative diseases
Paralleltitel (Deutsch)
Marine Organismen als Wirkstoffproduzenten neuer Substanzen gegen neurodegenerative Erkrankungen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
78 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Liselotte Krenn
AC Nummer
AC10854282
Utheses ID
24482
Studienkennzahl
UA | 066 | 878 | |
