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Determinanten der häuslichen Arbeitszeit für die Schule
eine längsschnittliche Modellanalyse im Gymnasium
Susanne Mayr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Petra Wagner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27498
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29497.94410.993663-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit entstand im Rahmen einer Untersuchung, welche den zweiten Messzeitpunkt innerhalb einer Längsschnittsstudie des Forschungsprojekts „Arbeitszeit für die Schule“ darstellte. Zentraler Untersuchungsgegenstand war die häusliche Arbeitszeit für die Schule im Gymnasium, welche zum einen deskriptiv und zum anderen im Zusammenhang mit potentiellen Determinanten in Form von Strukturgleichungsmodellen im Quer- wie im Längsschnitt analysiert werden sollte. Zudem interessierten geschlechtsspezifische Besonderheiten. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine Längsschnittstichprobe (N = 208) herangezogen, welche aus GymnasiastInnen bestand, von denen sowohl Daten aus der 6. als auch aus der 7. Schulstufe bekannt waren. Die Datenerhebung erfolgte mittels zweier Erhebungsinstrumente – einem strukturierten Tagebuch zur Erfassung der häuslichen Gesamtarbeitszeit und einem Fragebogen für Angaben zu ausgewählten Determinanten wie Schulnoten, Leistungsdruck, Prüfungsangst, Selbstkonzept oder Klassenklima. Die deskriptiven Ergebnisse zur häuslichen Gesamtarbeitszeit zeigten sowohl für die 6. Schulstufe (7 Stunden 45 Minuten), als auch für die 7. Schulstufe (9 Stunden 38 Minuten) ein beträchtliches wöchentliches Zeitinvestment zu Hause. Zudem wies der Geschlechtervergleich auf eine höhere Arbeitszeit bei Mädchen hin. Hinsichtlich der Strukturgleichungsmodelle kristallisierte sich, eine charakteristische Zusammenhangsstruktur heraus: Schlechte schulische Leistungen bewirkten quer- wie längsschnittlich vermindertes Selbstkonzept und erhöhte Prüfungsangst sowie stärker wahrgenommenen schulischen Leistungsdruck; erhöhter Druck wiederum wirkte sich zusätzlich negativ auf die Determinanten aus und bewirkte – als einzige miteinbezogene Variable – einen Anstieg der häuslichen Arbeitszeit. Differenziert nach dem Geschlecht zeigte sich als ein wesentlicher Unterschied, dass die Effekte der Schulleistungen bei Knaben, im Gegensatz zu Mädchen, erst über erhöht wahrgenommenen Druck entstanden. Ferner wurde in Bezug auf die Beziehung von schulischem Leistungsdruck und Gesamtarbeitszeit eine für die beiden Geschlechter genau entgegengesetzte Wirkrichtung festgestellt: bei Mädchen wirkte ausschließlich der Leistungsdruck auf die Zeit, bei Knaben verhielt es sich umgekehrt. Offen bleibt, vor allem für Knaben, welche Rolle andere, z.B. motivationale, Variablen im Kontext häuslicher Arbeitszeit spielen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Hausaufgaben häusliches Arbeiten Leistungsdruck schulische Leistung Sekundarstufe
Autor*innen
Susanne Mayr
Haupttitel (Deutsch)
Determinanten der häuslichen Arbeitszeit für die Schule
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine längsschnittliche Modellanalyse im Gymnasium
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
146 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Petra Wagner
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie ,
80 Pädagogik > 80.80 Pädagogisches Umfeld: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.50 Pädagogische Psychologie, Unterrichtspsychologie, Schulpsychologie: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.76 Sekundarstufe I
AC Nummer
AC10807650
Utheses ID
24582
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1