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Einstellung zur beruflichen Integration von Menschen mit einer intellektuellen Behinderung
die österreichische Situation
Annemarie Sumereder
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Alfred Schabmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27958
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30465.82080.620062-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Rahmen dieser Diplomarbeit wurde versucht, mit Hilfe eines selbst konstruierten Online-Fragebogens die Einstellungen von Personalverantwortlichen zur beruflichen Integration von Menschen mit intellektueller Behinderung zu erfassen. Die Stichprobe umfasste 110 Personalverantwortliche aus verschiedenen Branchen u.a. Gebäudereinigung, Textilreinigung, Gärtnereibetriebe, Bauwesen. Es wurde der Frage nachgegangen, ob die Personalverantwortlichen die Kompetenz von Menschen mit und ohne intellektuelle Behinderung im Hinblick auf verschiedene berufsrelevante Eigenschaften unterschiedlich einschätzen. In diesem Zusammenhang wurde die Bereitschaft der Personalverantwortlichen, Menschen mit und ohne intellektuelle Behinderung einzustellen, über verschiedene Berufsbilder hinweg miteinander verglichen. Zuletzt wurde ermittelt, ob der Kontakt zu Menschen mit intellektueller Behinderung sowie das Alter der Personalverantwortlichen einen Einfluss auf die Bereitschaft hat, einen Bewerber (intellektuell behindert oder nicht behindert) einzustellen. In den meisten Berufsbildern präsentiert sich sowohl hinsichtlich der Einstellungstendenz als auch der Kompetenzeinschätzung in den berufsrelevanten Eigenschaften ein deutliches Bild der Benachteiligung von Menschen mit intellektueller Behinderung. Lediglich in niedrigqualifizierten Berufen wie z.B. Gartenhilfskraft, Prospektverteiler, usw. wurden Menschen mit intellektueller Behinderung gleich häufig eingestellt wie ihre nichtbehinderten Mitbewerber. Seit vielen Jahren bemüht sich die Behindertenpolitik mit verschiedenen Maßnahmen Menschen mit Behinderungen die volle Partizipation am gesellschaftlichen Leben, wie zum Beispiel im beruflichen Bereich, zu ermöglichen. Leider werden diese Bemühungen durch negative Meinungen und das Unterschätzen der Fähigkeiten behinderter Menschen stark beeinträchtigt. Dieser Themenbereich sollte zukünftig noch mehr sozialpolitische Aufmerksamkeit geschenkt werden, damit wir eines Tages nicht mehr über die Inklusion reden müssen, sondern diese einfach leben können.
Abstract
(Englisch)
In this thesis, an attempt was made to detect the attitudes to the vocational integration of people with intellectual disability of Human Resources Managers (HR managers) with a self-designed online questionnaire. The sample included 110 HR managers from various industries including the cleaning of buildings, dry cleaning, nursery plants and construction. It was investigated whether the HR managers differ in assessing the competence of people with and without intellectual impairment with regard to various job-related characteristics. In this context, the willingness of HR managers to hire people with and without intellectual disability was compared to each other across different occupations. Beyond it was determined whether the contact with people with intellectual disability or age of HR managers has an impact on the willingness to hire a job applicant (not impaired or intellectually impaired). In most occupations we see in terms of both the tendency of setting and the assessment of competence concerning to the job-relevant characteristics a clear picture of discrimination against people with intellectual disabilities. Only in low-skilled occupations such as Garden assistant, flyer distributor, etc., both groups of people those with intellectual disabilities and their non-disabled competitors were equally often employed by the HR managers. For many years, the disability policy tries with various measures to enable people with disabilities full participation in social life, such as the working area. Unfortunately negative opinions and the underestimating of the abilities of disabled people greatly affect these efforts. The social policy should give more attention to this topic, so that one day we no longer need to talk about the inclusion but just living it.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
intellectual disability work attitudes to the vocational integration
Schlagwörter
(Deutsch)
intellektuelle Behinderung Arbeit Einstellung zur beruflichen Integration
Autor*innen
Annemarie Sumereder
Haupttitel (Deutsch)
Einstellung zur beruflichen Integration von Menschen mit einer intellektuellen Behinderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
die österreichische Situation
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
113 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Schabmann
Klassifikation
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC10838863
Utheses ID
24980
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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