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Einstellungen zur beruflichen Integration von Menschen mit intellektuellen Behinderungen
Situation in der Slowakei
Veronika Caldozo
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Alfred Schabmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.27976
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29095.55821.941759-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Hauptanliegen dieser Diplomarbeit besteht darin, zur Verbesserung der beruf-lichen Situation von behinderten Menschen, ihrer Eingliederung in die Gesellschaft und ihrer Gleichbehandlung beizutragen. Die Untersuchung von Forschungszielen erfolgte mittels von einem selbstkonstru-ierten Online-Fragebogen, dessen Intention die Erfassung von Einstellungen der Arbeitgeber zur beruflichen Integration von Menschen mit IB ist. Im Forschungsin-teresse standen Fragen, die Einfluss von Determinanten Geschlecht, Alter, Bil-dungsstatus und Kontakthäufigkeit der Personalverantwortlichen erfassten. Dabei wurde ihre Bereitschaft zur Einstellung von gesunden und Personen mit IB über diverse Berufsbilder verglichen. Außerdem wurden Unterschiede in Meinungen über das Vorhandensein von berufsrelevanten Kompetenzen bei Personen mit vs. ohne IB untersucht. Die befragte Stichprobe bestand aus 105 Personalverantwortlichen von Firmen vor allem aus Branchen Bauwesen, Reinigungswesen, Hotellerie, Landschaftsge-staltung und Lagerbetriebe. Die Ergebnisse haben gezeigt, dass keines der postulierten Variablen Geschlecht, Alter, Bildungsstatus und Kontakthäufigkeit einen Einfluss auf die Einstellung von Personalverantwortlichen hinsichtlich der Einstellungstendenz von intellektuell be-hinderten Personen hatte. Obwohl die Attraktivität der Bewerber für ihre Einstel-lungswahrscheinlichkeit entscheidend war, hatte die Behinderung selbst auch ei-nen beträchtlichen negativen Einfluss auf die Einstellung. In den meisten Berufs-bildern zeigte sich eine klare Benachteiligung der Gruppe von Menschen mit IB. Nur in einfachen Servicejobs wie Reinigungshilfskraft, Gartenhilfskraft oder Textil-reinigungshilfskraft wurden behinderte Bewerber gleich oft wie die nichtbehinder-ten eingestellt. Bei Arbeiten die mehr im technischen Umfeld stattfinden waren die Behinderten offensichtlich benachteiligt. Auch die Kompetenzen von dieser Perso-nengruppe wurden systematisch niedriger eingeschätzt als die der gesunden Be-werber. Die Einstellungen von slowakischen Personalverantwortlichen bezüglich berufli-cher Integration von Menschen mit intellektueller Behinderung waren gegenüber dieser betroffenen Gruppe abweisend. Deshalb sollte diesem Thema vermehrte Aufmerksamkeit auf allen sozialpolitischen Ebenen gewidmet werden, um eine Gleichbehandlung jedes Gesellschaftsmitgliedes zu gewährleisten.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Einstellungen intellektuelle Behinderun berufliche Integration
Autor*innen
Veronika Caldozo
Haupttitel (Deutsch)
Einstellungen zur beruflichen Integration von Menschen mit intellektuellen Behinderungen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Situation in der Slowakei
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
[54] Bl. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Schabmann
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.63 Soziale Interaktion, Soziale Beziehungen ,
77 Psychologie > 77.71 Behandlung, Rehabilitation: Allgemeines
AC Nummer
AC10847835
Utheses ID
24995
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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