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Differential grandparental investment
Beatrix Putz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.28404
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29484.45629.206963-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Um Aussagen über großelterliches Investment treffen zu können, wurde in dieser Studie großelterliche Fürsorge als Näherungsvariable verwendet. Die Hypothese von diskriminativer großelterlicher Fürsorge (Euler & Weitzel, 1996) nimmt an, dass das Ausmaß der Fürsorge, die Großeltern ihren Enkelkindern zukommen lassen, einerseits von der geschlechtsspezifischen Reproduktions- strategie ihrer Kinder und andererseits von der Verwandschaftssicherheit beeinflusst wird. Die in dieser Hypothese formulierten Vorhersagen wurden in einer abgewandelten Form überprüft: Erstens, die vier Großeltern kümmern sich nicht im gleichen Ausmaß um ihre Enkelkinder. Zweitens, die Großeltern mütterlicherseits kümmern sich intensiver um ihre Enkelkinder als die Großeltern väterlicherseits. Drittens, innerhalb eines Großelternpaares kümmern sich Großmütter intensiver um ihre Enkelkinder als Großväter. Um diese Vorhersagen zu prüfen, wurde zunächst eine Datenerhebung mit Fragebögen durchgeführt, bei der 276 Studierende der Universität Wien über die Fürsorge, die sie im Kindesalter von ihren Großeltern erfahren haben, Angaben machten. Die erhobenen Daten wurden anschließend mithilfe deskriptiver Analysen, Regressionsanalysen und Korrelationsanalysen untersucht. Es hat sich gezeigt, dass Großmütter mütterlicherseits am fürsorglichsten sind und zugleich auch jene Großelternteile sind, denen sich die Enkelkinder am nächsten fühlen, gefolgt von Großmüttern väterlicherseits, Großvätern mütterlicherseits und schließlich Großvätern väterlicherseits. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Muster großelterlicher Fürsorge einerseits die Abstufungen an Verwandschaftssicherheit widerspiegelt, und andererseits auch von sozialen Rollen beeinflusst wird. Differentielles großelterliches Investment scheint ein robustes Phänomen zu sein, da sich weder das Geschlecht des Enkelkindes, Wohnortdistanz, Alter der Großeltern noch Anzahl vorhandener Großeltern oder Anzahl vorhandener Enkelkinder auf das Ausmaß der Fürsorge auswirken.
Abstract
(Englisch)
Assistance in sex-specific reproductive strategy and certainty of genetic relatedness have been used to explain differential investment in grandchildren. In a study in Austria, 276 subjects were asked to rate the grandparental care they had received during childhood, which served as a proxy for grandparental investment. The data gained from the questionnaire were analysed using descriptive analyses, regression analysis and correlation analysis. The findings that maternal grandmothers are rated as most intense caregivers to whom grandchildren perceive themselves as emotionally closest, followed by paternal grandmothers, maternal grandfathers and paternal grandfathers indicate that the pattern of grandparental care reflects differential degrees of genetic relatedness and is also moderated by social roles. Discriminative grandparental care appears to be a robust phenomenon, which is not influenced by sex of grandchild, residential distance, grandparent age, number of grandparents or number of grandchildren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
grandparental investment grandparental solicitude reproductive strategy genetic relatedness grandmother hypothesis
Schlagwörter
(Deutsch)
Großelterliches Investment Großelterliche Fürsorge Fortpflanzungsstrategie Genetische Verwandtschaft Großmutter-Hypothese
Autor*innen
Beatrix Putz
Haupttitel (Englisch)
Differential grandparental investment
Paralleltitel (Deutsch)
Differentielles großelterliches Investment
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
VII, 91 S. : graf. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikation
42 Biologie > 42.00 Biologie: Allgemeines
AC Nummer
AC10863675
Utheses ID
25358
Studienkennzahl
UA | 190 | 445 | 347 |
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