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Visually elicited prey capture behavior in Cupiennius salei
Philipp Lindner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Axel Schmid
DOI
10.25365/thesis.28473
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30430.13105.856559-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Angriffsverhalten bei Cupiennius salei,
einer nachtaktiven Jagdspinne, ausgelöst werden kann, wenn nur der visuelle Kanal
zugelassen wird. Zu diesem Zweck mussten alle anderen Informationsquellen für die
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Spinne ausgeschaltet werden, das heißt, dass ein Stimulus, der auf den optischen Kanal
abzielt, nicht auch noch auf einem anderen Weg eine Antwort auslöst. Aus diesem Grund
wurde eine Präsentation von Stimuli auf Computerbildschirmen gewählt, da diese nur
virtuell vorhandene Bilder darstellen und keine wirklichen Körper sind, die zum Beispiel
Vibrationen auslösen, wenn sie bewegt werden. Außerdem wurden die Spinnen selbst
voneinander isoliert, sodaß sie sich nicht gegenseitig beeinflussen konnten. Bei
Konfrontation mit verschieden großen Stimuli, mehr Spinnen reagierten, je größer der
Stimulus war. Auch eine dunklere Umgebung hatte positiven Einfluß auf die
Antwortwahrscheinlichkeit. Um einiges weniger Spinnen reagierten bei Lichtverhältnissen
entsprechend denen bei Tageslicht, als wenn die Umgebung dunkler gehalten war.
Außerdem war der Kontrast bei helleren Lichtverhältnissen schlechter, was den Spinnen
auch erschwerte, den Stimulus zu sehen.
Während der ersten Experimente wurde immer derselbe Pfad für den Stimulus gewählt
und es konnte beobachtet werden, dass die meisten Spinnen nach etwa der gleichen Zeit
reagierten. Um zu überprüfen, ob das der Einfluß des Pfades selbst war, wurde ein Set
aus vier verschiedenen Pfaden erstellt. Es stellte sich heraus, dass der Pfad wirklich
Einfluß auf die Zeit, zu der die Spinnen reagierten hatte. Die meisten reagierten, wenn sich
der Stimulus am Rand des Bildschirms befand, vor allem am unteren.
Als letztes Experiment wurde die Rolle der unterschiedlichen Augentypen in der
Erkennung von sich bewegenden Objekten untersucht. Zu diesem Zweck wurden
abwechselnd die verschiedenen Augentypen mit Modellack übermalt und die Spinnen
wieder mit dem wandernden Punkt konfrontiert. Es stellte sich heraus, dass die PM –
Augen die größte Rolle im Erkennen des sich bewegenden Punktes spielen, während die
AM – Augen anscheinend hierbei nicht mitwirken.
Abstract
(Englisch)
The main interest of this study is to find out whether visual stimuli alone can elicit attack
behavior in Cupiennius salei, a nocturnal sit-and-wait hunting spider. After behavioral
studies involving target discrimination, this study is interested in the spiders’ ability to
detect moving rather than stationary objects. For this reason, all other cues which could
interfere when an object is presented, like vibrations of the substrate or sound which could
occur are excluded by presenting a moving dot - stimulus on a computer screen. Different
settings with different stimuli are used, to gain insight how a stimulus has to be presented
in order to elicit the strongest response. Furthermore, an experiment is conducted,
masking the different types of eyes to check for their respective influence in detecting
moving objects on the screen. The results indicate that vision alone is sufficient to elicit
attack behavior and the strength of response is dependent of different factors, such as the
size of the stimulus. Furthermore, it is shown, that one pair of eyes is specifically useful in
detecting moving objects in the front of the spider.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Spinnen Angriff visuell
Autor*innen
Philipp Lindner
Haupttitel (Englisch)
Visually elicited prey capture behavior in Cupiennius salei
Paralleltitel (Deutsch)
Visuell ausgelöstes Beutegreifverhalten bei Cupiennius salei
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
38 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Axel Schmid
Klassifikationen
42 Biologie > 42.79 Invertebrata: Sonstiges ,
42 Biologie > 42.89 Zoologie: Sonstiges
AC Nummer
AC10903984
Utheses ID
25421
Studienkennzahl
UA | 439 | | |
