Detailansicht

Visually elicited prey capture behavior in Cupiennius salei
Philipp Lindner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Axel Schmid
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.28473
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30430.13105.856559-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Angriffsverhalten bei Cupiennius salei, einer nachtaktiven Jagdspinne, ausgelöst werden kann, wenn nur der visuelle Kanal zugelassen wird. Zu diesem Zweck mussten alle anderen Informationsquellen für die 37 Spinne ausgeschaltet werden, das heißt, dass ein Stimulus, der auf den optischen Kanal abzielt, nicht auch noch auf einem anderen Weg eine Antwort auslöst. Aus diesem Grund wurde eine Präsentation von Stimuli auf Computerbildschirmen gewählt, da diese nur virtuell vorhandene Bilder darstellen und keine wirklichen Körper sind, die zum Beispiel Vibrationen auslösen, wenn sie bewegt werden. Außerdem wurden die Spinnen selbst voneinander isoliert, sodaß sie sich nicht gegenseitig beeinflussen konnten. Bei Konfrontation mit verschieden großen Stimuli, mehr Spinnen reagierten, je größer der Stimulus war. Auch eine dunklere Umgebung hatte positiven Einfluß auf die Antwortwahrscheinlichkeit. Um einiges weniger Spinnen reagierten bei Lichtverhältnissen entsprechend denen bei Tageslicht, als wenn die Umgebung dunkler gehalten war. Außerdem war der Kontrast bei helleren Lichtverhältnissen schlechter, was den Spinnen auch erschwerte, den Stimulus zu sehen. Während der ersten Experimente wurde immer derselbe Pfad für den Stimulus gewählt und es konnte beobachtet werden, dass die meisten Spinnen nach etwa der gleichen Zeit reagierten. Um zu überprüfen, ob das der Einfluß des Pfades selbst war, wurde ein Set aus vier verschiedenen Pfaden erstellt. Es stellte sich heraus, dass der Pfad wirklich Einfluß auf die Zeit, zu der die Spinnen reagierten hatte. Die meisten reagierten, wenn sich der Stimulus am Rand des Bildschirms befand, vor allem am unteren. Als letztes Experiment wurde die Rolle der unterschiedlichen Augentypen in der Erkennung von sich bewegenden Objekten untersucht. Zu diesem Zweck wurden abwechselnd die verschiedenen Augentypen mit Modellack übermalt und die Spinnen wieder mit dem wandernden Punkt konfrontiert. Es stellte sich heraus, dass die PM – Augen die größte Rolle im Erkennen des sich bewegenden Punktes spielen, während die AM – Augen anscheinend hierbei nicht mitwirken.
Abstract
(Englisch)
The main interest of this study is to find out whether visual stimuli alone can elicit attack behavior in Cupiennius salei, a nocturnal sit-and-wait hunting spider. After behavioral studies involving target discrimination, this study is interested in the spiders’ ability to detect moving rather than stationary objects. For this reason, all other cues which could interfere when an object is presented, like vibrations of the substrate or sound which could occur are excluded by presenting a moving dot - stimulus on a computer screen. Different settings with different stimuli are used, to gain insight how a stimulus has to be presented in order to elicit the strongest response. Furthermore, an experiment is conducted, masking the different types of eyes to check for their respective influence in detecting moving objects on the screen. The results indicate that vision alone is sufficient to elicit attack behavior and the strength of response is dependent of different factors, such as the size of the stimulus. Furthermore, it is shown, that one pair of eyes is specifically useful in detecting moving objects in the front of the spider.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Spinnen Angriff visuell
Autor*innen
Philipp Lindner
Haupttitel (Englisch)
Visually elicited prey capture behavior in Cupiennius salei
Paralleltitel (Deutsch)
Visuell ausgelöstes Beutegreifverhalten bei Cupiennius salei
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
38 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Axel Schmid
Klassifikationen
42 Biologie > 42.79 Invertebrata: Sonstiges ,
42 Biologie > 42.89 Zoologie: Sonstiges
AC Nummer
AC10903984
Utheses ID
25421
Studienkennzahl
UA | 439 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1