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Dichten mit dem Lötkolben
Friedrich Kittler liest Thomas Pynchon
Christoph Weinberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Michael Rohrwasser
DOI
10.25365/thesis.28574
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29365.36509.786369-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Nach dem Tod des deutschen Medienwissenschaftlers Friedrich Kittler im Oktober 2011 verdient sein Schaffen eine Neubesichtigung. Eine Re-Lektüre des Kittler'schen Werks versucht die vorliegende Arbeit zu unternehmen – allerdings von einem ,Anderen’ her: dem US-Autor Thomas Pynchon. Unsere Erzählung entpuppt sich hierbei mehr und mehr als eine Doppelgängergeschichte. Von der theoretischen Makroperspektive und der doppeldeutigen Genitivformulierung von den Lektüren Friedrich Kittlers aus, wird dazu angesetzt, das von Kittler Gelesene (die Werke Thomas Pynchons) mit den eigenen Lektüren der Texte Kittlers zusammenzubringen bzw. zusammenzulesen.
Systematisch gesprochen: Es gilt erstens, Pynchon mit Kittler zu lesen, d.h. das ,System’ Pynchon von Kittlers Medientheorie her aufzuschließen. Und zweitens, Kittler mit Pynchon zu lesen und somit das ,System’ Kittler über das Textuniversum Pynchon zu entschlüsseln. Daraus ergibt sich, dass a) Pynchon als Kittler, bzw. als technisch informierter Diskurstheoretiker erscheint, während b) Kittler als ,Dichter’ (Pynchon) begriffen und moduliert werden kann.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Medientheorie Literaturtheorie Gegenwartsliteratur
Autor*innen
Christoph Weinberger
Haupttitel (Deutsch)
Dichten mit dem Lötkolben
Hauptuntertitel (Deutsch)
Friedrich Kittler liest Thomas Pynchon
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Michael Rohrwasser
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.73 Literaturtheorie: Allgemeines
AC Nummer
AC10878325
Utheses ID
25510
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 299 |
