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Die Waffenkontroverse in den USA
Kristina Kosovska
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Herbert Gottweis
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.28774
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29220.19892.482661-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser Arbeit ist es die Ursprünge, die zu Grunde liegenden Ideologien und den heutigen Status der Kontroverse zu verstehen, welche den Besitz von Schusswaffen in den USA umgibt. Schusswaffen waren unabdingbare Werkzeuge in den frühen Stadien der Besiedlung des amerikanischen Kontinents durch Europäer. Sie haben die Siedler nicht nur vor der Wildnis und feindlich – gesinnten Ureinwohnern beschützt, sondern auch für Nahrung gesorgt. Mit der fortschreitenden Entwicklung Amerikas, verloren Waffen ihre lebenserhaltende Rolle und Wurden zum Werkzeug gegen Unterdrückung und für die Wahrung der Rechte des Einzelnen. Diese Zusammenhänge sind bis heute tief in die amerikanische Denkweise verankert. Die Waffenindustrie entfaltete sich in diesem unregulierten Umfeld rasant und wurde zu einem beträchtlichen Teil der amerikanischen Wirtschaft. Sie hat disproportional mächtige Interessensverbände, wie die NRA, welche jegliche Versuche regulierende Gesetze zu verabschieden energisch bekämpft. Fahrzeuge, Medizin oder Handwerkzeuge sind viel stärker als Schusswaffen reguliert. Die amerikanische Gesellschaft kann grob in zwei Archetypen von Familien unterteilt werden – die Strict Father Familie und die Nurturant Parent Familie. Die Ideologie von Strict Father ist konservativ und schätzt solche Eigenschaften/Qualitäten wie Recht, Ordnung und Eigenständigkeit. Menschen sind für ihre eigene Sicherheit verantwortlich, und müssen bewaffnet sein, um die Sicherheit ihrer Familien immer garantieren zu können. Nurturant Parent Ideologie ist liberal und schätzt eine fürsorgliche und fördernde Umwelt, damit sich Leute frei entwickeln und entfalten können. Schusswaffen werden als Teil einer eskalierenden Spirale der Gewalt gesehen und müssen reguliert werden, um eine sichere Umwelt zu schaffen. Diese Archetypen werden metaphorisch verwendet, um die Beziehung zwischen Staat und Bürgern darzustellen. Die Arbeit beschreibt den völligen Stillstand der Kontroverse, und kann als Grundlage für weitere Aktionen verwendet werden.
Abstract
(Englisch)
The aim of this paper is to understand the origins, underlying ideologies and current state of the controversy surrounding guns in the USA. Firearms were an indispensable tool in the early stages of settlement. They provided safety from the wild and hostile natives as well as food. As time and the development of the USA progressed, guns lost their basic life sustaining role and became tool against oppression and defending ones rights. These connections are ingrained into the American mindset. The gun industry quickly grew in such a deregulated environment and became sizeable player in the American economy. They have disproportional powerful lobby groups, such as the NRA, to fight any laws that increase regulations. Today cars, medicine and power tools are more regulated than guns. American society can roughly be divided into two archetypes of family – the Strict Father family and the Nurturant Parent family. Strict Father ideology is conservative and values law, order and self-reliance. People are responsible for their own individual safety and have to be armed in order to ensure the safety of themselves and their loved ones at all times. Nurturant Parent ideology is liberal and values a nurturing caring and safe environment for people to grow and achieve their goals. Guns are seen as the main part of an escalating spiral of violence and have to be regulated in order to create a safer environment. These family archetypes can be used metaphorically to describe the relationship between state and citizen. This paper shows the political gridlock on the gun issue in the US and can be used as a basis for further actions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Waffen Amerika Waffenkontroverse in den USA
Autor*innen
Kristina Kosovska
Haupttitel (Deutsch)
Die Waffenkontroverse in den USA
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
147 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Herbert Gottweis
Klassifikationen
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.87 Waffen, Kampfmittel
AC Nummer
AC11601224
Utheses ID
25691
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
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