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Externes State-Building durch die Vereinten Nationen
am Fallbeispiel des Kosovo
Bekim Baliqi
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Heinz Gärtner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.2974
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29295.40799.384653-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Dissertationsarbeit befasst sich mit den wesentlichen Aspekten des State-Building Prozesses im Postkonflikt Kosovo, der durch die UN- Übergangsverwaltungsmission initiiert und durchgeführt wurde. Ausgangspunkt soll dabei die Untersuchung der Erfolgsbedingungen, nach welchen der bisherige State-Building Prozess analysiert werden kann, Diese Aspekte sind die Sicherheitslage und Rechtsstaatlichkeit, die Konsolidierung demokratischer Regierungs- und Verwaltungsinstitutionen und die gesellschafts-politische Legitimität staatlicher Macht. Mit State-Building wird hier weniger der historische Prozess von Staatswerdung umfasst, sondern ein Transformationsprozess im Rahmen der externen Interventionen und Übergangsverwaltungsmissionen im Schwachen-, Zerfallenden- oder Nachkriegsstaaten mit dem Ziel, Frieden und eine Entwicklung durch Wiederaufbau oder Neubau staatlicher Strukturen zu schaffen. Reformen in der Sicherheitssektor, Schaffung der Rechtstaatlichkeit und dann die Aufbau staatlicher Strukturen sowie gesellschaftliche Legitimität von Institutionen und eine gemeinsame Identitätsbildung stellen in der Dissertationsarbeit die Erfolgkriterien einer State-Building in den Postkonfliktgesellschaften. Die Transformation der Friedenseinsätze zu Verwaltungsmissionen soll in Zusammenhang mit der Ausweitung des Peacebuilding Ansatzes, besseren Kooperation der UN mit der Regionalorganisationen, humanitären Interventionen und Wandel der Souveränität Konzeptes erklärt werden. Der Bedeutungsgewinn der zivilen gegenüber der militärischen Komponente sowie die Übernahme der Regierungs- und Verwaltungsstrukturen in den Postkonfliktgebieten, wo diese entweder zu schwach oder gar nicht vorhanden sind, bezeichnet eine neue Dimension der UN-Friedenseinsätze, die wir in der Arbeit als State-Building Missionen definieren werden. Im Vordergrund des State-Building Konzeptes steht die Annahme, dass durch Institutionsaufbau und Konsolidierung der staatlichen Funktionen Frieden und Stabilität sowohl in dem betroffenen Land als auch in der gesamten Welt sich besser entwickeln werden könnte.
Abstract
(Englisch)
The thesis is concerned with the substantial aspects of the State-Building process in the post conflict Kosovo, process which was initiated and accomplished by the UN Interim Administration. Starting point is thereby the search of conditions and circumstances by which the entire development of State- Building can be analyzed. These aspects are; the security and rule of law, the consolidation of democratic government and administrative institutions and the political legitimacy of the state. State-Building does not mean here in first place the historical process of state making, but rather a process of transformation in the context of the external interventions, transition and administrative mission in the weak, failed or in post-conflict state, with the intention of Peacemaking and a developing of a societies through building or reconstruction of new state structure. Security Sector Reform, consolidation of Rule of Law and basic State Institutions, as also a Legitimacy and formation of a common supra-ethnic identity are identified in this Dissertation as main criteria for a successful State Building Mission in the post-conflict Countries. The evolution of the Peace missions from peace-keeping to Interim Administration is to be explained in terms of changed global conditions, humanitarian interventions, in perceiving of Peace- building aims, better cooperation of the UN with the regional organizations and in the change of concept of the state sovereignty. The increasing importance of civilian structure in comparison to military component, as well as the temporary Responsibility for the government and administration structures in the intervened Post-conflict areas where the state is either too weak or not at all available, marked a new dimension of the UN Peace Mission, activities which we will define in the thesis as State Building missions. The main point of State-Building approach is that by construction of State institution and consolidation of these structures, peace and stability not only in that specific case but also in global terms had much more and better chances.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Peace-building Mission reconstruction in post-conflict societies international protectorates Institution-Building Rule of law Security Sector Reform legitimacy and identity issues
Schlagwörter
(Deutsch)
Friedensmissionen Postkonfliktgesellschaft Internationale Protektorate Institutionsaufbau Rechtsstaatlichkeit Reformen im Sicherheitsbereich Legitimitätsbasis und Identitätsstiftung
Autor*innen
Bekim Baliqi
Haupttitel (Deutsch)
Externes State-Building durch die Vereinten Nationen
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Fallbeispiel des Kosovo
Paralleltitel (Englisch)
External State-Building through United Nations: Case study of Kosovo
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
293 S. : graph.Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Heinz Gärtner ,
Otmar Höll
Klassifikation
89 Politologie > 89.70 Internationale Beziehungen: Allgemeines
AC Nummer
AC05038313
Utheses ID
2591
Studienkennzahl
UA | 092 | 300 | |
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