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Geschlechtsspezifische Unterschiede des verbalen Kommunikationsverhaltens und die Auswirkung derer auf den Einfluss in Gruppenentscheidungen
Renate Freismuth
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Rudolf Vetschera
DOI
10.25365/thesis.29031
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30305.57429.379059-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Studie von Thomas-Hunt und Phillips (2004) zeigt, dass Gruppen nicht in der Lage sind, die Expertise von Frauen gleichermaßen zu erkennen, wie die der Männer. Aus diesem Grunde gehen in Gruppenentscheidungen wichtige Ressourcen für Unternehmen verloren. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit dem geschlechtsspezifischen Einfluss in Gruppenentscheidungen. Die Daten dieser Studie beziehen sich auf Gruppendiskussionen mit dem Inhalt der Dessert Survival Situation (Lafferty & Pond, 1974). In erster Linie werden geschlechtsspezifische Unterschiede des verbalen Kommunikationsverhaltens betrachtet, um in der Folge eine Abhängigkeit des Einflusses davon abzuleiten. Es werden Unterschiede in der Sprechzeit und im Gesprächsinhalt festgestellt. Männer dominieren die Sprechzeit und die Anzahl der Argumente. Frauen tätigen hingegen mehr Minimalbestätigungen. Der größere Einfluss der Männer ist somit nicht nur auf den höheren Status zurückzuführen, sondern auch auf das Verhalten (Correll & Ridgeway, 2003), da Sprechzeit und Argumente die treibenden Faktoren des Einflusses sind. Die Erklärung des Einflusses wird bei Männern und Frauen zudem aber durch unterschiedliche inhaltliche Faktoren determiniert. Bei Frauen wirken sich Minimalbestätigungen positiv, und unverständliche Aussagen negativ aus. Bei Männern wirkt sich hingegen eine hohe Anzahl an Argumenten positiv auf den Einfluss aus. Zudem zeigt sich generell, ein geringerer Erklärungswert durch die herangezogenen Faktoren für Männer als für Frauen. Bei Männern wird der Einfluss somit durch andere, hier unbekannte, Faktoren determiniert. Frauen müssen hingegen auf den Inhalt ihrer Aussagen achten um ihre Expertise in den Entscheidungen einzubringen.
Abstract
(Englisch)
A study of Thomas-Hunt und Phillips (2004) shows, that groups are not able to identify the expertise of women in comparison to the expertise of men. Therefore many companies lose valuable resources. The thesis deals with gender-specific influence in group decisions. The data of this study refers to group discussions of the Dessert Survival Situation (Lafferty & Pond, 1974). Predominantly gender-specific differences of verbal communication are discussed, to investigate dependence to the influence in group decisions. Differences are found in speaking time and in the conversation content. Men dominate in speaking time and in the amount of arguments. However, women execute more Back Channel Responses. The explanation of the higher influence therefore is not only dependent to the difference in state, but also in behavior, because speaking time and arguments are the main determinants of influence (Correll & Ridgeway, 2003). Nevertheless, the factor influence is explained by different content categories for men and women. Back channel responses have a positive- and unintelligible statements a negative effete on influence for women. In contrast, the arguments have a positive effect for men. Indeed the variance of influence on group decisions could not be explained very well for men. There are unknown factors which do so.
Summing up, women need to mind the content of their statements to place their expertise in discussions and men need to place arguments.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
gender-specific differences verbal communication influence group decision
Schlagwörter
(Deutsch)
geschlechtsspezifische Unterschiede verbales Kommunikationsverhalten Einfluss in Gruppenentscheidungen
Autor*innen
Renate Freismuth
Haupttitel (Deutsch)
Geschlechtsspezifische Unterschiede des verbalen Kommunikationsverhaltens und die Auswirkung derer auf den Einfluss in Gruppenentscheidungen
Publikationsjahr
2013
Umfangsangabe
VII, 105 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rudolf Vetschera
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.31 Geschlechter und ihr Verhalten ,
85 Betriebswirtschaft > 85.50 Personalwirtschaft, Arbeitsökonomik: Allgemeines
AC Nummer
AC11031821
Utheses ID
25910
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
